Am Montag (27. April 2026) führte die Verkehrskontrollgruppe der Polizeidirektion Groß-Gerau eine umfassende Polizeikontrolle in Rüsselsheim durch. Zwischen 09:00 und 15:30 Uhr lag das Hauptaugenmerk der Beamten, die von Kräften verschiedener Stadtpolizeien unterstützt wurden, auf dem Zweiradverkehr.
Theorie trifft Praxis: Fortbildung für Einsatzkräfte vor der Polizeikontrolle in Rüsselsheim
Bevor es in die aktive Kontrolle ging, nahmen die Einsatzkräfte an einer speziellen Aus- und Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Zweiradkontrollen“ teil. Das dort vertiefte Wissen über technische Details und rechtliche Rahmenbedingungen wurde anschließend direkt im Stadtgebiet angewendet.
Die Bilanz: 71 Fahrzeuge überprüft
Insgesamt wurden 71 Fahrzeuge gestoppt und kontrolliert. Dabei handelte es sich überwiegend um Pedelecs und Fahrräder, E-Scooter, Krafträder (Motorräder und Roller) und vereinzelt auch Pkws.
Die Bilanz der Kontrolle zeigt, dass die Präsenz der Beamten notwendig war. Insgesamt wurden 22 Ordnungswidrigkeiten geahndet. Zu den häufigsten Vergehen zählten:
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Verbotene Handynutzung während der Fahrt
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Missachtung von Rotlichtsignalen
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Gurtverstöße (bei Pkw-Fahrern)
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Technische Veränderungen an den Fahrzeugen (Tuning)
Härtere Konsequenzen gab es für zehn Verkehrsteilnehmer: Acht Personen erwartet nach der Polizeikontrolle in Rüsselsheim eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz (oftmals bei E-Scootern ein Thema). Zudem wurden zwei Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis eingeleitet.
Die Polizei betont, dass solche Kontrollen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten, insbesondere um die Akzeptanz der Verkehrsregeln bei Nutzern von Elektro-Kleinstfahrzeugen und Pedelecs zu erhöhen.





