Erneut friedliche Festtage bei hohen Temperaturen auf der Mainzer Johannisnacht: Bislang gab es erfreulicherweise nur wenige Einsätze für die Mainzer Polizei und die Besucher konnten ausgelassen feiern. Damit das auch weiterhin so bleibt, hat die Polizei vor Ort eine hohe Präsenz gezeigt und zahlreiche Präventivmaßnahmen durchgeführt.
Insgesamt mussten bis zum Sonntag bislang nur fünf Strafverfahren eingeleitet werden, was erneut unterstreicht, wie friedlich die Mainzer miteinander feiern können.
Konsequente Jugendschutzkontrollen und Waffenverbote bei der Mainzer Johannisnacht im Blick
Bei den gezielten Jugendschutzkontrollen am Freitag- und Samstagabend zeigten sich die Einsatzkräfte wachsam. Insgesamt wurden über 250 Personen kontrolliert. Das Ergebnis: Die Beamten stellten über 20 Liter Alkohol sowie mehr als 90 Tabak-, Nikotinprodukte und Vapes sicher oder vernichteten diese direkt vor Ort.
Zudem wurden etwa 20 Personen im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft nach mitgeführten Messern beziehungsweise Waffen durchsucht. Bei einer Person wurden die Einsatzkräfte fündig: Ein nicht erlaubtes Messer wurde aufgefunden und sichergestellt.
Zu vereinzelten Zwischenfällen kam es am Wochenende dennoch. Am Samstagabend gegen 23:00 Uhr wurde eine weibliche Besucherin auf dem Schillerplatz sexuell belästigt, indem ein tatverdächtiger Mann der Frau unter den Rock an das Gesäß griff. Der alkoholisierte Mann konnte jedoch schnell kontrolliert werden. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Nur wenig später, am Sonntagmorgen gegen 01:30 Uhr, fuhr ein Mann mit einem Motorrad in den für das Fest gesperrten Bereich. Da der Fahrer mutmaßlich unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss stand, wurde auch ihm eine Blutprobe entnommen.
Feuerwehr rettet dehydriertes Katzenbaby
Für einen besonders traurigen Einsatz sorgte eine Personengruppe, die ein Katzenbaby mit auf das überlaufene Volksfest führte. Die kleine Katze machte auf die Einsatzkräfte einen stark dehydrierten Eindruck, weswegen das Tier umgehend beschlagnahmt und durch die Feuerwehr in ein Tierheim gebracht wurde. Gegen die Halter wurde ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.
Zudem registrierte die Polizei über die Festtage mehrere nicht genehmigte Drohnenflüge über dem Festgelände und dem Rheinufer. Die Drohnenpiloten konnten hierbei teilweise ausfindig gemacht und kontrolliert werden. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich darauf hin, dass ein Verstoß gegen ein Drohnenflugverbot eine empfindliche Geldstrafe nach sich ziehen kann. Es wird dringend empfohlen, sich vor einem Start im Internet genau über die bestehenden Flugverbotszonen zu informieren.





