Warnung der Polizei Worms – In der Nacht zum Freitag (26.02.2026) ist die Region Worms erneut ins Visier organisierter Telefonbetrüger geraten. In mehreren Fällen versuchten Unbekannte, Bürgerinnen und Bürger um ihr Hab und Gut zu bringen, indem sie sich als Polizeibeamte ausgaben. Glücklicherweise reagierten die Betroffenen in allen gemeldeten Fällen goldrichtig: Sie erkannten den Schwindel, bevor ein finanzieller Schaden entstehen konnte.
Die Masche: Angst schüren und Vertrauen missbrauchen
Die Vorgehensweise der Täter folgt einem perfiden Drehbuch. Durch geschickte und oft sehr autoritäre Gesprächsführung wird den Opfern suggeriert, dass ihr Eigentum akut bedroht sei.
Das typische Szenario: Die Anrufer behaupten, die Polizei habe einen Teil einer gefährlichen Einbrecherbande festgenommen. Bei den Tätern sei eine Liste gefunden worden, auf der auch der Name des Angerufenen stehe. Da weitere Bandenmitglieder noch auf der Flucht seien, bestehe die unmittelbare Gefahr eines Einbruchs. Um Gold, Schmuck und Bargeld „in Sicherheit“ zu bringen, solle man die Wertsachen einem verdeckten Ermittler übergeben, der gleich vorbeikomme.
Tipps der Polizei Worms
Damit die Betrüger auch in Zukunft leer ausgehen, gibt die Polizei Worms wichtige Verhaltensregeln aus:
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Die Polizei fordert niemals Wertsachen: Echte Polizeibeamte werden Sie niemals telefonisch um Geldbeträge bitten oder Sie dazu auffordern, Ersparnisse zur „Sicherung“ herauszugeben.
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Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen: Betrüger wollen schnelle Entscheidungen erzwingen. Legen Sie im Zweifelsfall einfach auf.
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Hinterfragen Sie die Identität: Fragen Sie nach Name, Dienstgrad und Dienststelle. Rufen Sie dann selbst bei der entsprechenden Wache an. Wichtig: Suchen Sie die Nummer selbst heraus und nutzen Sie nicht die Rückruffunktion Ihres Telefons.
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Türe zu lassen: Öffnen Sie Fremden niemals die Tür. Ziehen Sie Nachbarn oder Angehörige als Vertrauenspersonen hinzu, bevor Sie jemanden einlassen.
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Keine Übergaben: Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Personen, die Sie nicht persönlich kennen.
Appell an Angehörige
Häufig nehmen die Täter gezielt ältere Menschen ins Visier. Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern und Nachbarn über diese Maschen. Oft verhindert allein das Wissen über diese Betrugsformen, dass Menschen in einem Moment der Aufregung falsch reagieren.
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