StartMainzPolizei Mainz bereitet sich auf Halloween und „GenZ regelt“ vor

Polizei Mainz bereitet sich auf Halloween und „GenZ regelt“ vor

Bei der Demonstration werden mehrere hundert Teilnehmer erwartet, wodurch es zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr kommen kann.

In Mainz treffen am kommenden Samstag (31. Oktober 2026) zwei Einsatzschwerpunkte aufeinander: Während viele Menschen Halloween feiern, begleitet die Polizei am Nachmittag eine angemeldete Versammlung in der Innenstadt. Das Polizeipräsidium Mainz bereitet sich auf beide Anlässe vor und geht nach aktueller Einschätzung sowohl bei der Versammlung als auch bei den Halloween-Feierlichkeiten von einem überwiegend friedlichen Verlauf aus.

-Werbeanzeige-

Versammlung „GenZ regelt“ auf dem Gutenbergplatz

Für den Nachmittag des 31. Oktober wurde in der Mainzer Innenstadt eine stationäre Versammlung unter dem Motto „GenZ regelt“ angemeldet. Im Vorfeld haben die Stadtverwaltung Mainz als zuständige Versammlungsbehörde und die Polizei ein gemeinsames Vorbereitungsgespräch mit der Anmelderin geführt.

Dabei habe die Anmelderin ausdrücklich betont, dass die Versammlung friedlich und gewaltfrei ablaufen solle. Die Polizei bewertet den erwarteten Verlauf derzeit als voraussichtlich störungsfrei, ist nach eigenen Angaben jedoch darauf vorbereitet, flexibel auf mögliche Veränderungen der Lage zu reagieren.

Auf dem Gutenbergplatz werden mehrere hundert Teilnehmer erwartet. Abhängig von der tatsächlichen Teilnehmerzahl kann es zu Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr kommen.

Polizei verstärkt Präsenz an Halloween

Auch auf die Halloween-Feierlichkeiten am Abend und in der Nacht hat sich das Polizeipräsidium Mainz vorbereitet. Wie in den vergangenen Jahren geht die Polizei derzeit von einem insgesamt friedlichen Verlauf aus und wird verstärkt im Stadtgebiet präsent sein.

Gleichzeitig richtet die Polizei einen deutlichen Appell an alle Feiernden, zwischen harmlosen Streichen und strafbaren Handlungen zu unterscheiden. Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und Bedrohungen seien keine Streiche, sondern Straftaten, die konsequent verfolgt würden.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Straftaten und verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden. Zur Frage, wo der Spaß aufhört und das Strafrecht beginnt, verweist die Polizei auf ausführliche Informationen des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz.

Sicherheitsbehörden beobachten Entwicklungen in Europa

Im Zusammenhang mit Halloween werden auch Bezüge zu Protesten in anderen europäischen Ländern hergestellt. Das rheinland-pfälzische Innenministerium erklärt dazu, dass die Sicherheitsbehörden die Lageentwicklung kontinuierlich verfolgen und sich eng mit den Sicherheitsbehörden des Bundes und der anderen Länder austauschen.

Erkenntnisse zu Vorfällen in Frankreich und anderen europäischen Ländern würden in die laufende Bewertung der Sicherheitslage einfließen. Nach aktuellen Bewertungen des Bundeskriminalamts und des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz gebe es derzeit keine konkreten Aufrufe zu Gewalt oder Hinweise auf geplante gewalttätige Ausschreitungen. Vielmehr hätten sich die festgestellten Mobilisierungsaufrufe von den gewaltsamen Auseinandersetzungen im Ausland distanziert.