Erfolg für die Stadtentwicklung: Oppenheim wurde offiziell als eine von nur zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz für den Fußverkehrs-Check 2026 ausgewählt. Am 16. März 2026 nahm Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg die Teilnahmeurkunde aus den Händen von Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther in Mainz entgegen.
Ein Gewinn für alle Generationen
Unter dem Motto „Gut zu Fuß in meiner Stadt“ geht es darum, das Zufußgehen sicherer, attraktiver und vor allem barriereärmer zu gestalten. „Wo man sich als Fußgänger wohlfühlt, hält man sich auch gerne auf“, betont Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg. Das Ziel ist ein konkreter Maßnahmenkatalog, der – ähnlich wie beim Hochwasserschutzkonzept – unter direkter Einbindung der Bürger entsteht. Gesteuert wird das Projekt vom Beigeordneten Philipp Schlaak, der den erfolgreichen Antrag für Oppenheim initiiert hatte.
Warum Fußverkehr für Oppenheim wichtig ist
Laut Staatssekretärin Petra Dick-Walther sind attraktive Fußwege der Schlüssel für lebendige Zentren: „Das erhöht die Aufenthaltsqualität und -dauer, wovon Handel, Gastronomie, Tourismus und Kultur gleichermaßen profitieren. Die Fußverkehrs-Checks sind ein zentrales Instrument für unsere ‚Innenstädte der Zukunft‘.“
So läuft der Fußverkehrs-Check ab
Das Verfahren ist hochgradig partizipativ und wird von Fachplanern (Sweco GmbH und VIA eG) begleitet. Die Finanzierung übernimmt komplett das Land. Der Prozess gliedert sich in vier Phasen:
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Auftaktworkshop: Festlegung der Routen und Schwerpunktthemen.
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Begehungen (Herzstück): Gemeinsames Abwandern der Strecken mit Bürgern, Politik und Verwaltung, um Schwachstellen direkt vor Ort zu identifizieren.
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Abschlussworkshop: Diskussion konkreter Empfehlungen und Vereinbarung nächster Schritte.
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Ergebnisbericht: Oppenheim erhält eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie einen priorisierten Maßnahmenplan.
Ausblick: Ihre Meinung zählt
Die Fußverkehrs-Checks in Oppenheim starten in Kürze und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Die Stadtverwaltung Oppenheim wird die Termine für die Workshops und Begehungen rechtzeitig bekannt geben, damit möglichst viele Bürger ihre Alltagserfahrungen einbringen können.




