BYC-NewsSportOliver Mintzlaff zu den Gerüchten um Klopp-Aus bei Red Bull

Oliver Mintzlaff zu den Gerüchten um Klopp-Aus bei Red Bull

Klartext aus der Konzernzentrale: Nach Berichten über eine vorzeitige Trennung stellt Oliver Mintzlaff die Weichen auf Kontinuität.

Statement von Oliver Mintzlaff – Selten schlug ein Gerücht in der Fußballwelt so hohe Wellen wie die Spekulationen um ein vorzeitiges Aus von Jürgen Klopp bei Red Bull. Doch wer glaubte, die Ära des „Head of Global Soccer“ würde nach nur einem Jahr enden, wurde nun eines Besseren belehrt. In einer ungewohnt deutlichen Reaktion hat Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff auf Nachfrage der BILD den Berichten über eine Trennung eine klare Absage erteilt.

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„Völliger Schwachsinn“: Oliver Mintzlaff geht in die Offensive

Nachdem die „Salzburger Nachrichten“ berichtet hatten, dass Klopp trotz seines bis 2029 laufenden Vertrages vor dem Abschied stehen könnte, reagierte Red Bull unmittelbar. Konzernchef Oliver Mintzlaff fand gegenüber der BILD deutliche Worte: „Das ist völliger Schwachsinn und komplett aus der Luft gegriffen“, stellte er klar.

Anstatt über eine Trennung nachzudenken, betonte Mintzlaff die hohe Wertschätzung für die Arbeit des ehemaligen Liverpool-Trainers. Laut Mintzlaff sei man „extrem zufrieden“. Klopp investiere sehr viel Zeit, stünde in permanentem Austausch mit den Trainern sowie Sportdirektoren und entwickle die globale Fußballphilosophie des Konzerns nachhaltig weiter. „Wir sind davon überzeugt, dass er der richtige Mann für diesen Job ist“, so das unmissverständliche Plädoyer der Führungsebene.

Warum die Gerüchteküche dennoch brodelte

Dass die Spekulationen überhaupt eine solche Dynamik entwickeln konnten, liegt vor allem an der sportlichen Situation der Flaggschiffe des RB-Imperiums.

  • Sorgenkind Leipzig: In der Bundesliga rangiert RB Leipzig aktuell nur auf dem fünften Tabellenplatz. Das erneute Zittern um die Champions-League-Millionen sorgt intern für eine Anspannung, die Raum für Personaldiskussionen bot.

  • Fehlender sportlicher Impact: Während Klopp dem Konstrukt eine mediale Strahlkraft bescherte, die weltweit ihresgleichen sucht, blieb der erhoffte sportliche Quantensprung in den Ergebnissen der Vereine (u.a. Bragantino in Brasilien und New York in den USA) bislang hinter den Erwartungen zurück.

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Die Trainer-Frage: Real Madrid und DFB als Dauerthemen

Ein weiterer Brandbeschleuniger für die Gerüchte ist die ungebrochene Begehrlichkeit, die Klopp auf dem Trainermarkt auslöst. Trotz seiner Management-Rolle wird er kontinuierlich mit absoluten Top-Jobs in Verbindung gebracht:

  1. Real Madrid: Präsident Florentino Pérez gilt als großer Fan und soll Klopp weiterhin als Ideallösung für die „Königlichen“ auf dem Zettel haben.

  2. DFB-Elf: Je nach Verlauf der kommenden Weltmeisterschaft im Sommer wird Klopps Name unweigerlich fallen, sollte der Posten des Bundestrainers zur Disposition stehen.

Mit dem Machtwort von Oliver Mintzlaff ist die Diskussion um eine sofortige Trennung erst einmal vom Tisch. Red Bull setzt alles daran, die Zusammenarbeit mit Klopp langfristig zum Erfolg zu führen. Dennoch zeigt die Heftigkeit der Gerüchte, wie genau die Fußballwelt auf jede Bewegung des 58-Jährigen schaut – und dass die Frage nach einer Rückkehr an die Seitenlinie wohl ein ständiger Begleiter seiner Amtszeit bleiben wird.

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