Am 11. November 2021 kam es zwischen 04:30 Uhr und 6:30 Uhr im gesamten Bundesgebiet zum Ausfall der Notrufnummern 110 und 112. Auch die Rettungsleitstellen waren unter der 19222 nicht mehr zu erreichen. In dringenden Fällen wurde gebeten, die ortsansässigen Gerätehäuser der Feuerwehr anzufahren. Diese waren mit Personal der Feuerwehr besetzt. Die Polizei war ebenfalls an den beheimateten Dienststellen zu erreichen. Es wurde geraten mit den Warn-Apps „Nina“ und „KatWarn“ auf dem Laufenden zu bleiben. Die zuständigen Stellen arbeiteten mit Hochdruck an der Lösung des Problems.


Es ist nicht der erste Ausfall der Notrufnummern

Erst vor wenigen Wochen hatte es einen bundesweiten Ausfall der Notrufnummern 110 und 112 gegeben. Nun sind erneut in mehreren Bundesländern die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr ausgefallen. Die Ursache ist aktuell wie beim vergangenen Ausfall unklar.

Der Kreis Groß-Gerau gab am 10. November bekannt

„Sollte es zu einem kompletten Ausfall der Telefoneinrichtung kommen, zum Beispiel durch eine Telefon-Netzstörung oder durch einen flächendeckenden Stromausfall, so werden standardisiert die Feuerwehrhäuser in den betroffenen Gebieten besetz“, so Schmidt. Über die Feuerwehrhäuser könnten dann Notrufe an die Zentrale Leitstelle in Groß-Gerau per Funk weitergemeldet werden. Auch kann sofort von dort aus Erste-Hilfe eingeleitet werden. Zum Artikel: Notfallsituation im Kreis Groß-Gerau – Was ist zu tun?

Entwarnung gegen 6:20 Uhr

Ersten Meldungen zufolge konnte die Störung gegen 6:20 Uhr behoben werden. Die Ursache ist nach wie vor unklar. Die Feuerwehren lösten ihre Wachbesetzungen vor Ort ab 6:30 Uhr wieder auf. Ein großes Lob geht an alle Wehrleute, die sich in der Frühe bereit erklärt haben, ihren Dienst freiwillig an ihrem ortsansässigen Gerätehaus zu verrichten.