Die Fraport AG hat gemeinsam mit ihren Partnern die Notfallübung am Flughafen Frankfurt erfolgreich beendet. Neben dem Flughafenbetreiber nahmen die Branddirektion Frankfurt, Bundes- und Landespolizei, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) sowie die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) an der Übung teil. Unter dem Namen „groundCOLLISON21“ überprüften die beteiligten Partner die Prozesse im Krisenfall.

Laut Übungsszenario kollidierte im Süden des Flughafens ein ankommendes Flugzeug aus ungeklärter Ursache mit einem Kleinbus. Dabei verletzten sich mehrere Personen teils schwer. Zudem stieg Rauch aus dem Flugzeugtriebwerk auf. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst trainierten die Bergung und die Versorgung der Verletzten.

Guido Zemp, Leiter Betrieb Unternehmenssicherheit der Fraport AG, zieht ein positives Fazit: „Wir sind sehr zufrieden mit den trainierten Abläufen. Alle Beteiligten haben eine hervorragende Leistung erbracht. Das zeigt uns einmal mehr: Unsere Prozesse funktionieren. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche innerhalb Fraports aber auch mit den externen Einsatzkräften lief reibungslos.“

An der Übung waren insgesamt 170 Personen beteiligt. Sie begann am 15. Juni 2021 um 16 Uhr und endete um 17:35 Uhr. Zemp: „Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie war die Umsetzung in diesem Jahr eine besondere Herausforderung. Umso mehr freut es uns, dass wir das Training mit einem umfangreichen Hygienekonzept durchführen konnten. Sicherheit hat für uns höchste Priorität. Die Erkenntnisse aus der Übung helfen uns dabei, unsere Prozesse weiter zu verbessern.“

Um einen möglichst realitätsnahen Übungscharakter zu wahren, kannten die Übenden die Inhalte des Trainings vorab nicht. Mit der Übung erfüllt Fraport die Vorgaben der internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) sowie der European Aviation Safety Agency (EASA). Diese schreiben ein solches Training turnusmäßig alle zwei Jahre vor, um die Betriebsgenehmigung eines Flughafens zu erhalten. Das Szenario hatte keinen Einfluss auf den regulären Flugbetrieb.