In den vergangenen Tagen wird es einigen aufgefallen sein: Bei Edeka sucht man derzeit vergebens nach Fruchtsaft von Granini. Grund dafür ist eine Preiserhöhung des Fruchtsaftherstellers, die Deutschlands größter Lebensmittelhändler nicht akzeptieren wollte.


Preiserhöhung von 6 Prozent

Medien berichten von einer Preiserhöhung in Höhe von 6 Prozent, die Edeka nicht akzeptiert. Eckes-Granini reagiere darauf mit einem abrupten Lieferstopp und stellte die Lieferungen an den Händler ein.

Auf Medienanfrage erklärte das Nieder-Olmer Unternehmen, die Rohstoffpreise seien gestiegen. Zudem gebe es „erhebliche Ernteausfälle sowie einen Engpass an Glas und recycelbarem Plastik.

„Lebensmittel dürfen nicht zum Luxusgut werden“

Ein Sprecher von Edeka erklärte hingegen gegenüber den Medien, dass die Menschen aktuell vor allem wegen der Inflation und der hohen Energiepreise auf die Preise achten müssten. Daher sei es gefährlich, wenn einige Industriekonzerne versuchten „auf der Inflationswelle mitzureiten“, obwohl deren Preisforderungen nicht mit gestiegenen Kosten zusammenhängen würden. Er mahnte: „Lebensmittel dürfen nicht zum Luxusgut werden“