Wenn in der Fastnachtshochburg die „Schwellköpp“ durch die Straßen ziehen, wird es auch in den Kreißsäalen feierlich. In diesem Jahr erblickten am Rosenmontag (16.02.2026) gleich neun neue Erdenbürger in Mainz das Licht der Welt und sind damit waschechte Rosenmontagskinder.
Der frühe Vogel trägt Konfetti
Den Startschuss gab ein kleiner Junge, der Erste der Rosenmontagskinder in Mainz im Marienhaus Klinikum. Er hatte es besonders eilig und wurde bereits um 2:49 Uhr geboren. Mit stolzen 4.010 Gramm und 56 Zentimetern ist er ein wahrer „strammer Prinz“. Im Laufe des Tages folgten ihm dort noch zwei weitere Jungen und ein Mädchen.
Fünffaches Glück in der Universitätsmedizin
Auch in der Universitätsmedizin Mainz war von der närrischen Ruhepause nichts zu spüren. Hier meldete die Station insgesamt fünf Geburten. Das erste „Fastnachts-Baby“ des Hauses kam pünktlich zum Frühstück um 8:59 Uhr mit einem Gewicht von 3.480 Gramm zur Welt.
Farbecht von Anfang an
Damit man den kleinen Rosenmontagskinder in Mainz ihre Herkunft sofort ansieht, gab es eine liebgewonnene Tradition:
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Das Geschenk: Jedes Baby erhielt eine handgestrickte Mütze in den Mainzer Fastnachtsfarben (Rot, Weiß, Blau, Gelb).
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Das Ehrenamt: Die bunten Kopfbedeckungen werden jedes Jahr von Freiwilligen mit viel Liebe gestrickt und an beide großen Mainzer Kliniken verteilt.
Ob die neun Kleinen später einmal auf dem Motivwagen stehen oder lieber im Publikum „Helau“ rufen, bleibt abzuwarten – das passende Geburtsdatum für eine karnevalistische Karriere haben sie jedenfalls schon in der Tasche.
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