Gute Nachrichten für die Familien in der Mainzer Neustadt: Für den Spielplatz am Lessingplatz stehen bis zu 75.000 Euro zur Ersatzbeschaffung eines neuen Spielgeräts bereit. Diesen Betrag hat der Jugendhilfeausschuss der Stadt Mainz nun freigegeben. Um das neue Angebot optimal auf die Bedürfnisse der Hauptnutzer abzustimmen, lädt die Stadtverwaltung für Dienstag, den 23. Juni, um 17:00 Uhr zu einem Beteiligungstermin direkt auf den Spielplatz ein. Dort sollen Kinder und Eltern aktiv mitentscheiden, welches Gerät künftig das Areal bereichert.
„Unser Dank geht an die zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung: Die Ersatzbeschaffung des Spielgeräts auf dem Lessingplatz wurde auf die Prioritätenliste auf die vorderen Plätze gesetzt. Dass die Beschaffung jedoch dennoch insgesamt so lange dauert, ist sehr bedauerlich und für viele in der Neustadt ein großes Ärgernis, ist aber der allgemeinen Finanzsituation geschuldet“, so Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats und stellvertretender Ortsvorsteher der Mainzer Neustadt.
Marodes Klettergerüst machte den Austausch auf dem Spielplatz in Mainz notwendig
Im vergangenen Jahr musste das bisherige Spielgerät – eine Kletterkombination mit Rutsche – komplett abgebaut werden. Die Standpfosten des Geräts waren angefault, eine Reparatur erwies sich als wirtschaftlich nicht mehr rentabel. Seit dem Rückbau gab es im Ortsbeirat mehrere Initiativen und Anträge verschiedener Fraktionen, um schnellstmöglich Ersatz zu schaffen und die städtischen Haushaltsmittel für Spielplatzreparaturen allgemein anzuheben. Denn auch auf anderen Spielplätzen im Stadtteil besteht Handlungsbedarf.
„Die Dichte an Spielplätzen in der Neustadt ist gut, ist aber auch aufgrund der urbanen Verhältnisse notwendig. Für die Menschen in unserem Stadtteil ist es deshalb wichtig, dass Schäden zeitnah behoben oder eben Ersatz beschafft wird, um weiterhin gute Orte des Zusammenkommens zu haben”, unterstreicht Julia Wagner, Vorsitzende der Neustadt SPD.
Kinder und Eltern wählen das neue Modell
Beim anstehenden Vor-Ort-Termin wird das Grün- und Umweltamt verschiedene Entwürfe und Modelle unterschiedlicher Spielgerätehersteller präsentieren. Damit die Stimmen der Jüngsten auch das passende Gehör finden, wird der Beteiligungsprozess vom Amt für Jugend und Familie pädagogisch und altersangemessen begleitet.
Ziel des Nachmittags ist eine finale Entscheidung für ein konkretes Spielgerät. Sobald die Wahl getroffen ist, kann die Verwaltung den exakten Zeitplan für die Errichtung ausarbeiten, wobei hierbei auch die aktuellen Lieferfristen der Hersteller berücksichtigt werden müssen.





