Ortsvorsteher Christian Kanka teilt mit, dass nun dem Ortsbeirat und dem Schulträgerausschuss ein aktueller Sachstandsbericht vorliegt, der bestätigt, dass zum Schuljahr 2023/2024 ein neues Gymnasium in der Landeshauptstadt Mainz, und zwar in Mainz-Mombach, errichtet wird.


Wir sehen darin eine große Chance für die Entwicklung des Mombacher Schulstandorts

„Die Erweiterung des Schulstandorts Mombach ist schon seit vielen Jahren ein Thema im Ortsbeirat. Wir freuen uns sehr darüber, dass der Start des neuen Gymnasiums zum Schuljahr 2023/2024 erfolgen soll“, so Kanka.

Die Entwurfsplanung für den Realschul- und den Grundschulbau sind noch nicht gestartet, so dass noch keine verlässliche Zeitschiene mitgeteilt werden kann. Aber: derzeit wird die Entwurfsplanung für den Neubau des Gymnasiums und der notwendigen Interimsanlage zum Schulstart des Gymnasiums erstellt.

„Wir freuen uns sehr, dass es vorangeht, auch wenn wir uns einen zügigeren Verlauf gewünscht hätten“, so Horst Böcher, Sprecher der SPD-Fraktion im Ortsbeirat.
Seit vielen Jahren verfolgt der Ortsbeirat geschlossen die Weiterentwicklung des Schulstandorts Mombach; schon unter Kankas Vorgängerin und Stadtratsmitglied, Dr. Eleonore Lossen-Geißler, war dieses Projekt ein gemeinsames Anliegen der Fraktionen, aber auch insbesondere des SPD Ortsvereins.

Myriam Lauzi, Vorsitzende des Ortsvereins und schulpolitische Sprecherin der Stadtratsfraktion, ist besonders erfreut, dass das neue Gymnasium, wie von der Fraktion vorgeschlagen, zur Schule mit inklusivem Schwerpunkt und als Clusterschule errichtet wird. Nach Aussage der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin wird das Gymnasium geplant als „Schule mit einem besonderen inklusiven Profil“ für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen, für Schülerinnen und Schüler mit motorischen, Seh- und Hörbehinderungen sowie mit Autismusstörungen.

Eine pädagogische Arbeitsgruppe (bestehend aus Lehrerinnen und Lehrern, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und Fachdienststellen der Verwaltung wie bspw. Schulamt, Gebäudewirtschaft und Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen) ist derzeit mit der Erarbeitung des pädagogischen Konzepts beschäftigt.

„Wir begrüßen es sehr, dass das Ministerium für Bildung der Auffassung ist, dass sich die spätere Schulgemeinschaft „auch mit der Frage der Weiterentwicklung…hin zu einer Schwerpunktschule und zieldifferentem Unterricht auseinandersetzen“ wird“, so die Mombacher SPD-Politiker, „wir sehen darin eine große Chance für die Entwicklung des Mombacher Schulstandorts.“


SPD-Fraktion begrüßt Einrichtung der ersten Schule mit besonderem inklusivem Profil in Mainz-Mombach

Das Land Rheinland-Pfalz hat auf das Schreiben des Mainzer Schuldezernenten Dr. Eckart Lensch positiv reagiert, das neue Gymnasium in Mainz-Mombach perspektivisch als Schwerpunktschule weiterzuentwickeln. Die Mainzer SPD-Stadtratsfraktion freut sich über die wegweisende Entscheidung. „Wir würden begrüßen, dass inklusives Lernen an allen Schulformen in Mainz möglich ist“, erklärt Myriam Lauzi, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

So würde das neu zu errichtende Gymnasium in Mombach die erste Schule im Land mit einem besonderen inklusiven Profil sein, das einen Beitrag dazu leistet, Bildungsgerechtigkeit auf allen Ebenen zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass Schüler mit motorischen, Hör- und Sehbehinderungen sowie mit Autismusspektrumsstörungen auf Dauer unterrichtet werden könnten. „Dabei ist die Funktionsstelle zur Koordinierung inklusiver Angelegenheiten besonders wichtig und herauszuheben, da sie sicherstellen wird, dass Inklusion im gesamten Schulkonzept weiter und voran gedacht wird“, erläutert die schulpolitische Sprecherin.

Die ersten Schritte seien nun gemacht, weitere müssten aber folgen, um das Konzept und die Akzeptanz inklusiver Schwerpunktschulen stetig voranzutreiben und zu entwickeln. „Wir hoffen sehr und sind uns sicher, dass die Schulgemeinschaft ihren Auftrag, den Inklusionsgedanken mit Leben zu füllen, aufnehmen und erfolgreich fortführen wird“, so Myriam Lauzi. „Zugleich möchten wir der Stadtverwaltung auch nochmals herzlich für ihr Engagement und ihre Weitsicht danken, die sie in dem ganzen Entstehungs- und Planungsprozess bewiesen hat.“