Mehr Sicherheit am und im Rhein – Das verspricht ab sofort eine nagelneue Notrufsäule auf der großen Wiese am Oppenheimer Rheinstrand. Die stumme, aber lebensrettende Wächterin in Rot und Weiß ist das Resultat einer Erfolgskooperation der DLRG Ortsgruppe Oppenheim e.V., der Stadt und der „Björn Steiger Stiftung“.


Stadtchef Walter Jertz

„Wir sind sehr dankbar, dass sich die DLRG Ortsgruppe in Oppenheim um die Installation der Säule und den Standort am Rhein bemüht hat. Mehr Sicherheit am und im Rhein ist uns, gerade angesichts sich mehrender Unfälle im Fluss in den letzten Jahren, Herzensangelegenheit. Umso mehr freuen uns die, trotz Corona, reibungslose Abwicklung und Installation. Ein besonderer Dank gilt unserem Bauhof, der mit dem Bodenanker die buchstäbliche Basis gelegt hat“, erklärt Stadtchef Walter Jertz, der der Stiftung, die sich seit 1969 für eine Verbesserung der Notfallhilfe einsetzt, das stadteigene Gelände als Standort zur Verfügung gestellt hat.

„Die Säule ist solarbetrieben, was einen aufwendigen Stromanschluss unnötig machte. Ebenso ist die Vorrichtung mittels Funk direkt mit der Leitstelle in Mainz verbunden, die sofort weiß, woher der Notruf kommt. So kann sich jeder Nutzer im Notfall auf das Wesentliche beim Absetzen des Notrufs konzentrieren. Angesichts der Gefahren am und im Rhein, gerade in den wärmeren Monaten und in Anbetracht der Abgeschiedenheit des Standorts, ist die Säule ein unbedingter und sinnvoller Gewinn“, findet auch Initiator und Vorsitzender der DLRG Oppenheim, Andreas Lerg.

Einig sind sich Jertz und Lerg darüber, dass die Notrufsäule, gerade jetzt zu Beginn freundlicherer Wetteraussichten und mit Hinblick auf den öffentlichen Drang nach draußen, punktgenau ihre Arbeit aufgenommen hat.