Am Abend des 2. März 2026 fielen Schüsse in der Berliner Siedlung in Mainz. Die Folge war ein Großaufgebot der Mainzer Polizei inklusive Hubschrauber, der die Oberstadt durchkämmte. Nun steht fest: Es handelte sich nicht um eine wahllose Schießerei, sondern um einen geplanten Raubüberfall in der Mainzer Oberstadt zum Nachteil zweier Schmuckverkäufer. Wie die Staatsanwaltschaft Mainz bekannt gibt, sitzt mittlerweile ein Verdächtiger in Untersuchungshaft.
Raubüberfall in der Mainzer Oberstadt bei Schmuckverkauf
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen hatten zwei Männer „hochpreisigen Schmuck“ auf einer Internetplattform zum Verkauf angeboten. Für die Übergabe verabredeten sie sich mit drei vermeintlichen Interessenten in der Berliner Siedlung. Doch statt zu verhandeln, griffen die angeblichen Interessenten an. Die Täter setzten Pfefferspray und eine Schreckschusswaffe ein, um die vier Schmuckstücke zu erbeuten. Die beiden Verkäufer leisteten Gegenwehr, wurden jedoch bei dem Raubüberfall in der Mainzer Oberstadt verletzt; einer der beiden erlitt eine Platzwunde am Kopf. Den drei Räubern gelang zunächst die Flucht mit der wertvollen Beute.
Ermittlungen wegen besonders schwerem Raub
Die Mainzer Staatsanwaltschaft wertet den Vorfall als besonders schweren Raub. Die Ermittlungen führten bereits zu ersten Erfolgen. So konnte ein Tatverdächtiger identifiziert und festgenommen werden, befindet sich seit dem 10. März in einer Justizvollzugsanstalt. Eine zweite beteiligte Person ist den Behörden namentlich bekannt. Die Identität des dritten Mittäters ist derzeit noch ungeklärt.
Der Einsatz in der Berliner Siedlung
Am Tatabend gegen 21:00 Uhr hatten zahlreiche Anwohner die Polizei alarmiert, nachdem Schussgeräusche zu hören waren. Da zunächst unklar war, ob scharfe Waffen im Spiel sind, wurde die Suche massiv unterstützt – unter anderem durch einen hessischen Polizeihubschrauber und Spürhunde. Erst später stellte sich heraus, dass die Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgegeben worden waren.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an, um auch den letzten flüchtigen Täter zu fassen und den Verbleib des Schmucks zu klären.




