Mit einem symbolischen Spatenstich am 19. Februar 2026 hat ein neues Infrastrukturprojekt für den Stadtteil Bingerbrück begonnen. Entlang der B9/Koblenzer Straße wird in den kommenden Monaten die gesamte unterirdische Versorgungstechnik auf den neuesten Stand gebracht – eine wesentliche Voraussetzung für die geplante Neugestaltung der Ortsdurchfahrt.
Ein Meilenstein für die Infrastruktur der B9 in Bingerbrück
Oberbürgermeister Thomas Feser, Bürgermeister Ulrich Mönch und Verbandsvorsteher Michael Cyfka gaben gemeinsam mit Vertretern der Netzgesellschaft Bingen Energie Zukunft und Westnetz das Baufeld an der B9 in Bingerbrück frei. Auf einer Länge von rund einem Kilometer in der Koblenzer Straße und der Straße Am Rupertsberg werden die Netze für Wasser, Strom, Gas und Abwasser umfassend saniert und neu strukturiert.
„Mit diesem Projekt investieren wir gezielt in die Zukunft unserer Infrastruktur“, betonte Oberbürgermeister Feser. Die Bündelung der Arbeiten durch die Stadtwerke Bingen, Westnetz und den Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle soll für eine effiziente Umsetzung sorgen. Michael Cyfka hob hervor, dass insbesondere die Erneuerung der Wasserleitungen die Versorgungssicherheit für Bingerbrück langfristig sicherstellt.
Vorbereitung auf die BUGA und den Straßenausbau
Die Arbeiten im Untergrund sind das Fundament für größere Ziele:
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BUGA-Vorbereitung: Die Maßnahme dient als Impulsgeber für die infrastrukturelle Aufwertung der Stadt im Hinblick auf die Bundesgartenschau.
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Straßensanierung ab 2027: Sobald die Leitungen verlegt sind, planen der Landesbetrieb Mobilität (LBM) und die Stadt Bingen die grundlegende Modernisierung der Fahrbahnen und Gehwege. Ziel ist ein attraktives Straßenbild mit hoher Aufenthaltsqualität. Dieses Vorhaben befindet sich aktuell noch im Planfeststellungsverfahren.
Informationen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer
Die Bauausführung liegt in den Händen der Firma Strabag. Damit der Verkehr auf der B9 in Bingerbrück weiterhin fließen kann, erfolgen die Arbeiten abschnittsweise unter halbseitiger Sperrung. Eine Baustellenampel regelt den Verkehrsfluss.
Um die Belastung für die Bürger so gering wie möglich zu halten, setzt die Stadt auf Transparenz:
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infraMessage: Über diesen neuen digitalen Informationsservice werden regelmäßige Updates zum Baufortschritt und zu Einschränkungen versendet.
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Hausanschlüsse: Im Zuge der Arbeiten durch Westnetz werden vorhandene Gashausanschlüsse erneuert. Interessierte Anwohner haben zudem die Möglichkeit, neue Anschlüsse zu beauftragen, die direkt im Rahmen der Maßnahme errichtet werden können.
Bereits im Vorfeld wurden Gewerbetreibende und Anwohner in Informationsveranstaltungen Ende 2025 über die Details aufgeklärt. Die Projektpartner bitten um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauphase an der B9 in Bingerbrück, die für eine moderne Ver- und Entsorgung jedoch unumgänglich sind.
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