Veranstaltung in Ingelheim – Demenz betrifft viele – verlässliche Informationen darüber erreichen jedoch längst nicht alle. Mit dem Projekt „Klappstuhl“ bringen der Landkreis Mainz-Bingen und das Netzwerk-Demenz Mainz-Bingen Beratung deshalb dorthin, wo Menschen sie benötigen und ohnehin zusammenkommen: auf Märkten, in Ortszentren, im Sportverein oder nach dem Gottesdienst etwa.
Der nächste Klappstuhl wird aufgebaut am Dienstag, den 28. April 2026 von 10 bis 12 Uhr auf dem Vorplatz der Ingelheimer Kreisverwaltung, Georg-Rückert-Straße 11. Interessierte sind herzlich eingeladen, an den Gesprächen teilzunehmen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei dem Projekt „Klappstuhl“ handelt es sich um ein buchbares, mobiles Gesprächsformat mit dem Ziel, das Thema direkt in den Alltag der Menschen zu bringen – an vertraute Orte und in gewohnter Sprache ohne Fachjargon. Leicht transportierbar und schnell aufzubauen, schafft das Netzwerk Mainz-Bingen mit einem Klappstuhl und einem Koffer voller Infomaterialien einen Raum für Austausch, Fragen und Verständnis. Alles ist dabei willkommen: persönliche Erfahrungen, Sorgen, Unsicherheiten sowie konkrete Fragen zum Zusammenleben mit Menschen mit Demenz.
Zum Hintergrund: Die Idee ist aus der praktischen Arbeit mit pflegenden Angehörigen entstanden. Denn klassische Vorträge sind oftmals zu aufwendig oder gehen unter Umständen an Alltagsfragen vorbei. Interessierte, Organisationen oder Kommunen können den Klappstuhl über das Netzwerk-Demenz Mainz-Bingen buchen, nähere Informationen sind auf der Website www.netzwerkdemenz-mainzbingen.de zu finden.







