Seit vielen Jahren sind die eleganten Event-Schiffe unterwegs auf dem Wasser. Bisher war der Zustieg nur ausgewählten Gästen erlaubt, die im Rahmen einer Veranstaltung auf Einladung an Bord kamen und hier nach allen Regeln der Kunst verwöhnt wurden. Jetzt öffnen sich die Schiffstore für alle unternehmungslustigen Landratten, die nach entbehrungsreicher Zeit Lust auf eine kleine Auszeit mit professioneller Weinbegleitung auf dem Wasser haben.

Bis August auf dem Rhein unterwegs

Am 2. Juli geht’s los. Gecruised wird immer an den Wochenenden ab 18.00 Uhr. Nach derzeitigem Planungsstand soll die „Jules Verne“, vielleicht eines der schönsten Schiffe der Reederei, bis August auf dem Rhein unterwegs sein. Eventuell sogar länger. Da ist man heute noch flexibel. Und genau diese Offenheit für neue Ideen ist es, die das Unternehmen auszeichnet. „Wir bauen Brücken, denn Wein verbindet“ sagt der Holländer Constant Geerling. Er ist Chef der „Partyschiffe.de GmbH“ und freut sich auf die Erweiterung des Portfolios, auf neue Partnerschaften und auf viele erlebnishungrige Gäste. Schließlich steht auch der Schiffsname „Jules Verne“ für Vision und Vertrauen in die Zukunft.

Durch das romantische Mittelrheintal

Die kulinarische Entdeckungsreise durch eine der schönsten Landschaften Deutschlands – das romantische Mittelrheintal – ist bis ins kleinste Detail geplant und wartet mit vielen genüsslichen Highlights an Bord auf. Zustieg im Rheingau ist Oestrich-Winkel. Linksrheinisch legt die „Jules Verne“ in Bingen an. Man operiert ganz bewusst über die Landesgrenzen hinweg. Der Rhein, der sonst oft trennt, soll hier verbinden. Und was wäre da besser als „Bindemittel“ geeignet, als die genialen Weine, die rechts und links des Rheines wachsen. Für den vino-kulinarischen Brückenschlag hat man gemeinsam mit den Erzeugern interessante flüssige Begleiter ausgesucht, die während der Fahrt verkostet werden. Sie kommen aus den Rheingauer Betrieben Fritz Allendorf und vom Bioweingut Hamm, beide beheimatet in Oestrich-Winkel, der größten Weinanbaugemeinde der Region. Linksrheinisch sind die Weingüter Hemmes und Dreikönigshof aus Bingen auf dem Schiff vertreten. Insgesamt 12 Weine kommen ins Glas, und die persönlichen Favoriten begleiten dann das Menü des Abends, das in drei Gängen serviert wird.

Übrigens: Auch bei der Präsentation der Weine setzt man auf Teamwork. Deshalb hat man Studenten des Fachs Weinbau der Hochschule Geisenheim University mit eingebunden. Für die Weingüter sind die genussreichen Ausfahrten auf der „Jules Verne“ eine zusätzliche Chance, neue Kontakte aufzubauen und Weinfreundschaften in entspannter Atmosphäre zu schließen.

Erprobtes Hygienekonzept sorgt für höchsten Komfort und maximale Sicherheit

Die „Jules Verne“ ist für 600 Passagiere ausgelegt. Im Hinblick auf die aktuelle Situation ist die Gästezahl auf 150 Passagiere begrenzt. Sie werden mit dem gebotenen Ab-stand auf zwei Decks in stilvollen Lounges an platziert. An Bord kommt ein erprobtes Hygiene Konzept zum Einsatz, das für Komfort und Sicherheit Sorge trägt.

Um 22.00 Uhr gehen die Lichter auf der festlich beleuchteten „Jules Verne“ aus. Ein kleines Abschiedsgeschenk und Infomaterial der Weingüter halten die Erinnerung an die schönen Stunden wach. Das Arrangement „Wein und Genuss“ ist pro Person für EUR 109,- inkl. MWST zzgl. VVK Gebühren buchbar.

Auf Wunsch bringt ein Shuttle Bus, der ab Mainz und Wiesbaden im Einsatz ist, die Gäste zum Schiff und wieder zurück nach Hause. Die Fahrt mit dem Shuttle Bus kostet 18 Euro pro Fahrgast.

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen – Vip-Status für alle Gäste

Die Idee, sich für eine breite Zielgruppe zu öffnen, die nur darauf wartet an Bord eines exklusiven Liners eine gute Zeit zu verbringen und das Leben in vollen Zügen zu genießen, treibt Geerling schon lange um. Corona hat bei ihm für den letzten Kick gesorgt und ihn darin bestärkt, mutig neue Wege zu gehen. „Die Zeit ist reif“ sagt Constant Geerling und fügt hinzu: „Unser Angebot ist die Entschädigung für viele sorgenvolle, einsame Stunden, die nun endlich der Vergangenheit angehören“ so Geerling. „Corona hat überall Spuren hinterlassen, und ich bin froh, dass man beim Thema Wellen jetzt wieder mit gutem Gewissen an Wasser, Sonne, Wind und in diesem Fall natürlich auch an Wein denken kann“ fügt er hinzu.