Ein Besuch bei der Polizeiinspektion Bingen nahm am Montagvormittag (23.02.2026) eine unerwartete Wendung. Eine 29-jährige Frau, die eigentlich gekommen war, um eine Strafanzeige zu erstatten, geriet aufgrund ihres eigenen Verhaltens selbst ins Visier der Beamten.
Auffälliges Parkmanöver vor dem Dienstgebäude der Polizei Bingen
Die Beamten wurden bereits vor dem eigentlichen Zusammentreffen auf die Frau aufmerksam. Beim Blick aus dem Fenster beobachteten Polizisten, wie die Fahrerin erhebliche Schwierigkeiten beim Einparken auf dem Parkplatz unmittelbar vor der Dienststelle hatte. Zudem stellte sie ihr Fahrzeug nach dem Manöver nicht ordnungsgemäß ab – ein Umstand, der die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter bereits vor Beginn der Anzeigenaufnahme schärfte.
Widersprüche und Täuschungsversuch beim Drogentest
Während des Gesprächs auf der Wache stellten die Beamten der Polizei Bingen Anzeichen fest, die auf eine aktuelle Beeinflussung durch Betäubungsmittel hindeuteten. Die Frau räumte zwar ein, in der Vergangenheit Cannabis konsumiert zu haben, verstrickte sich jedoch bei den Zeitangaben in Widersprüche.
Um den Verdacht zu klären, wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt. Dabei versuchte die 29-Jährige, die Beamten zu täuschen: Sie füllte heimlich Wasser in den Probenbecher, um das Ergebnis zu manipulieren. Dieser Täuschungsversuch wurde jedoch von den Polizisten sofort bemerkt.
Blutprobe und Ordnungswidrigkeitenverfahren
Aufgrund der verdächtigen Gesamtumstände und des Fluchtversuchs in die Täuschung ordnete die Polizei Bingen zur Beweissicherung die Entnahme einer Blutprobe an. Die Weiterfahrt wurde der Frau umgehend untersagt.
Sollte die Laboranalyse den Verdacht der Drogenbeeinflussung bestätigen, muss sich die Frau in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten. In diesem Fall drohen ihr ein empfindliches Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot.
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