Das Altrheinufer ist sicherlich einer der schönsten Plätze im Stadtteil Ginsheim, der aber auch noch sehr viel Potential hat. Dieses attraktiver zu gestalten ist eines der Ziele von Matthias Zimmerer, der als Bürgermeisterkandidat der CDU Ginsheim-Gustavsburg am 5. Dezember bei den Wahlen antritt. Ein weiteres Ziel von ihm ist der Klimaschutz. BYC-News sprach mit dem Kandidaten über die beiden Themen.


„Ich unterstütze die Planungen für ein attraktiveres Altrheinufer“

„Das Altrheinufer stelle ich mir irgendwann als Flaniermeile vor, ohne den Verkehr aber mit entsprechenden Anbindungen für Parkmöglichkeiten. Auch ein Radnetz ist wichtig, das nicht immer wieder die Fußgängerwege kreuzt. Denn aktuell teilen sich Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer den Platz. Dadurch kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, die eigentlich vermieden werden könnten. Durchaus kann das Altrheinufer dann auch für kleinere und größere Veranstaltungen genutzt werden,“ erklärt Zimmerer. Die Planung für ein schöneres Altrheinufer unterstütze er.

„Das Altrheinufer ist heute schon ein sehr schöner Platz, der natürlich weiter entwickelt werden muss. Die Sperrung für die Fahrzeuge war da ein guter erster Schritt, jetzt muss es aber auch weiter gehen. Für die Umsetzung von Plänen ist der richtige Zeitpunkt gekommen, wenn wir uns das als Stadt auch leisten können oder wenn es finanzielle Unterstützung aus Fördertöpfen gibt. Bis dahin müssen wir weiter im Austausch mit allen Interessenträgern an der Planung arbeiten und parallel unsere aktuellen Großprojekte abschließen und zusehen, dass wir Geld für das Altrheinufer übrig haben“, sagt er.

Beim Klimaschutz Konzepte auf Bundesebene nutzen

Matthias Zimmerer erklärt, dass er sich für den Klimaschutz einsetzen möchte und dies für ein wichtiges Thema hält: „Ich bin deshalb sehr gespannt auf die Ergebnisse des Klimamanagers, den die Stadt Ginsheim-Gustavsburg kürzlich angestellt hat. Der Klimamanager arbeitet aktuell an einem Konzept, um die Möglichkeiten der Stadt zum Klimaschutz aufzuzeigen. Sobald das geschehen ist, bin ich der erste der dabei ist, sinnvolle Projekte anzupacken und umzusetzen.“

Natürlich werde zur Zeit auch auf Bundesebene die Solarenergie mit Förderprogrammen in den Vordergrund gestellt. Das solle dann auch in Ginsheim-Gustavsburg mit aufgegriffen und genutzt werden. Dazu gehöre es auch, dass man die Bürger entsprechend darüber informiere und sie bei der Umsetzung unterstütze. „Ich halte die Förderkonzepte auf Bundesebene für sehr sinnvoll. Wenn es solche Konzepte schon gibt, dann sollt man diese nutzen und nicht noch parallel andere Konzepte auf eigene Kosten entwickeln,“ erklärt Zimmerer abschließend.