StartMainzMarian Neidert als neuer Direktor an der Uniklinik Mainz

Marian Neidert als neuer Direktor an der Uniklinik Mainz

Prof. Dr. Marian Neidert ist neuer Direktor der Neurochirurgie

Stabwechsel an der Uniklinik Mainz: Zum 1. Juni 2026 hat Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert die Leitung der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik übernommen. Mit dem Antritt des 41-jährigen Spezialisten ist gleichzeitig die Berufung auf die renommierte W3-Professur für Neurochirurgie verbunden. Neidert tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Florian Ringel an, der bereits 2025 an das LMU Klinikum München gewechselt war. Zuletzt leitete PD Dr. med. Max Jägersberg die Klinik erfolgreich kommissarisch.

Professor Neidert wechselt aus der Schweiz nach Mainz. Am Kantonsspital St.Gallen war er zuletzt als stellvertretender Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie tätig und leitete dort zudem das Labor für Experimentelle Neurochirurgie sowie das Hirntumorzentrum.

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Marian Neidert bringt Klinische Exzellenz und translationale Forschung in den Fokus an der Uniklinik Mainz

Die Klinikleitung in Mainz zeigt sich hocherfreut über den Neuzugang. „Mit Professor Neidert gewinnen wir einen international ausgewiesenen Neurochirurgen, der klinische Exzellenz, wissenschaftliche Innovationskraft und internationale Erfahrung verbindet“, betont Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz.

Auch der Wissenschaftliche Vorstand, Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, sieht in der Berufung einen großen Gewinn für den Standort: „Professor Neidert ist ein hoch profilierter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Immunonkologie. Seine wissenschaftlichen Aktivitäten passen mit dem Schwerpunkt Tumorimmunologie exzellent in die Mainzer Forschungslandschaft und werden Mainz als Standort translationaler Forschung enorm stärken.“

Das klinische und wissenschaftliche Profil von Neidert:

  • Klinische Schwerpunkte: Mikrochirurgische Behandlung von Hirntumoren, komplexe Schädelbasis- und Hypophysenchirurgie sowie der Einsatz modernster Verfahren wie Wachkraniotomien, Fluoreszenz-assistierte Chirurgie und Laser-Ablationen (LITT).

  • Forschung im Fokus: Neuroonkologische Tumorimmunologie und die Analyse des sogenannten HLA-Ligandoms (der Gesamtheit aller Peptide auf der Zelloberfläche), um tumorspezifische Antigene für personalisierte Immuntherapien zu identifizieren.

  • Neuer Schwerpunkt: An der Universitätsmedizin Mainz plant Marian Neidert den gezielten Aufbau eines neuen interdisziplinären Schwerpunktes für „Molekulare Neuroonkologie“.

Zur Person: Marian Christoph Neidert

Der 1984 in Fulda geborene Mediziner absolvierte sein Humanmedizinstudium in Tübingen, unterbrochen von hochkarätigen Auslandsaufenthalten an US-Eliteuniversitäten wie Yale, Brown und Mount Sinai. Nach seiner Promotion (2014) absolvierte er seine Facharztausbildung am Universitätsspital Zürich, wo er sich 2019 auch habilitierte.

Ein anschließendes Research Fellowship führte ihn an das Massachusetts General Hospital der Harvard University nach Boston, bevor er 2020 als stellvertretender Chefarzt nach St.Gallen wechselte. Marian Neidert ist Initiator großer Forschungskonsortien wie dem „HLA Ligand Atlas“, hat namhafte Drittmittel eingeworben und publizierte in weltweit führenden Fachmagazinen wie Nature und Cell.

„An der Universitätsmedizin Mainz trifft erstklassige klinische Versorgung auf hochmoderne translationale Forschung. Ich bin zutiefst motiviert, eine Neurochirurgische Klinik weiterzuentwickeln, in der sich klinische Exzellenz und Innovation gegenseitig verstärken“, sagt Univ.-Prof. Dr. Marian Neidert.

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