Am Dienstagabend (24. August 2021) kam es in der Reichenberger Straße in Groß-Gerau zu einer Auseinandersetzung. Während der anschließenden Festnahme mussten die Polizeibeamten von den Schusswaffen gebrauch machen.

Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt ermitteln

Mehrere Anrufer hatten zunächst den Notruf gewählt und die Leitstelle über die Auseinandersetzung informiert. Die Polizei machte sich daraufhin auf den Weg zur gemeldeten Adresse. Im Zuge der Festnahme kam es zum Schusswaffengebrauch gegen einen der Tatverdächtigen. Dieser wurde hierbei schwer verletzt und verstarb noch während der anschließenden notärztlichen Versorgung.

Wie die Polizei mitteilt, sind die Hintergründe der Auseinandersetzung zur Zeit noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden haben die Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Der Bereich um den Tatort wurde für die Dauer der Tatortaufnahme weiträumig abgesperrt. Aufgrund der laufenden Ermittlungen kann die Polizei derzeit keine weiteren Angaben zum Sachverhalt machen.

Am Mittwoch (25. August 2021) sind weitere Details bekannt geworden. Demnach soll der Angreifer, ein 39-jähriger Familienvater, zunächst seine Schwiegermutter und seine Ehefrau mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben. Die Ehefrau soll daraufhin aus der Wohnung geflüchtet sein, wo zwei Nachbarn ihr zu Hilfe eilten. Der Angreifer sei seiner Frau jedoch gefolgt und habe anschließend die Nachbarn mit dem Messer angegriffen. Ein weiteres Familienmitglied rief die Polizei, welche anschließend den Angreifer erschoss. Die Verletzten Familienmitglieder und Nachbarn werden im Krankenhaus behandelt.