Zwei entlaufene Hunde haben am Dienstagvormittag, 6. Januar 2026 in der Mainzer Hauptstraße einen achtjährigen Jungen verletzt. Dank des schnellen und couragierten Eingreifens mehrerer Passanten konnte Schlimmeres verhindert werden.
Hunde gelangen aus offenem Hof auf den Gehweg
Gegen 11:30 Uhr lief der Junge zu Fuß die Hauptstraße in Richtung Ortsausgang entlang. Zeitgleich stand das Tor zu einem Innenhof eines Anwesens offen. Zwei Hunde nutzten die Gelegenheit, liefen auf den Gehweg und näherten sich dem Kind. Einer der Hunde schnappte nach dem Jungen und biss ihn in den Oberschenkel.
Zeugen reagieren schnell und entschlossen
Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und reagierte sofort. Er rief laut nach den Hunden, forderte den Jungen auf, die Straßenseite zu wechseln, und machte mit der Hupe seines Fahrzeugs weitere Verkehrsteilnehmer aufmerksam. Kurz darauf hielt ein weiterer Autofahrer an, nachdem er bemerkt hatte, dass sich der Junge mehrfach an sein Bein fasste. Der Mann stieg aus und versorgte die Bisswunde noch vor Ort erstmedizinisch.
Hundehalter aus Mainz informiert
Wenige Minuten später erschien eine Anwohnerin aus dem betroffenen Anwesen, brachte die Hunde zurück in die Wohnung und verständigte den Hundehalter. Dieser traf kurze Zeit später ein. Nach ersten Erkenntnissen war ein Defekt am Metalltor ursächlich dafür, dass die Tiere aus dem Innenhof entkommen konnten.
Kind im Krankenhaus behandelt – Ermittlungen eingeleitet
Der achtjährige Junge erlitt eine kleine, offene Bisswunde. Sein Vater brachte ihn zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Mainzer Krankenhaus. Gegen den Hundehalter leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Die Polizei lobte das umsichtige und mutige Verhalten der Zeugen, durch das eine weitere Gefährdung des Kindes verhindert werden konnte.
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