StartMainzAngriff auf Christoph Kozubek: Mainzer GRÜNE verurteilen Gewalt

Angriff auf Christoph Kozubek: Mainzer GRÜNE verurteilen Gewalt

Demokratie unter Druck: Mainzer Grüne fordern Solidarität nach Attacke auf Co-Vorsitzenden

Die Mainzer GRÜNEN reagieren mit Entsetzen auf die Attacke gegen ihren Co-Vorsitzenden Christoph Kozubek. Der Angriff auf sein Privatleben markiert eine neue Eskalationsstufe in der politischen Auseinandersetzung.

Grüne reagieren nach Angriff auf Christoph Kozubek

Die Mainzer GRÜNEN haben die Attacke auf ihren Co-Vorsitzenden Christoph Kozubek in aller Schärfe verurteilt. „Der Angriff auf sein Zuhause und die Drohungen gegen ihn stellen eine neue Eskalationsstufe dar und sind ein alarmierendes Signal für den Zustand der politischen Debattenkultur“, erklärte Co-Vorsitzende Teresa Bicknell gemeinsam mit dem Kreisvorstand.

Solidarität gegen die Verrohung der Debattenkultur

Christoph Kozubek

Christoph Kozubek gilt die uneingeschränkte Solidarität der Partei, ebenso wie allen anderen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern, die zunehmend Anfeindungen ausgesetzt sind. „Dieser Verrohung des gesellschaftlichen Klimas treten wir mit aller Kraft entgegen“, betonten auch die Wahlkreiskandidaten Katrin Eder, Katharina Binz, Fabian Ehmann sowie Jonas König für die Stadtratsfraktion.

Solche Angriffe richten sich nach Ansicht der Grünen nie nur gegen Einzelpersonen, sondern gegen das Fundament der Demokratie. Wer Verantwortung übernimmt, dürfe nicht durch Einschüchterung davon abgehalten werden, für seine Überzeugungen zu streiten.

Appell an Bürger und Behörden: Mainz als tolerante Stadt verteidigen

Die Mainzer GRÜNEN appellieren an alle Betroffenen, Übergriffe konsequent bei der Polizei Mainz anzuzeigen. Gleichzeitig rufen sie alle Menschen demokratischer Gesinnung dazu auf, geeint hinter den Opfern solcher Taten zu stehen. „Niemand darf nach solch einer Attacke allein gelassen werden. Mainz ist eine tolerante, vielfältige Stadt – dieses Klima werden wir verteidigen“, so das Statement weiter.

Forderung nach fairem Wahlkampf und strafrechtlicher Verfolgung

Besonders im Vorfeld von Wahlen sei ein respektvoller und gewaltfreier Wettbewerb unerlässlich für das Vertrauen in den demokratischen Prozess. Die Partei erwartet daher eine konsequente strafrechtliche Verfolgung der Täter. Demokratie lebe von Mut, Respekt und Zusammenhalt – deren Schutz sei eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe.

Unterzeichner der Solidaritätsbekundung zum Fall Angriff auf Christoph Kozubek: Katrin Eder, Katharina Binz, Fabian Ehmann, Janina Steinkrüger, Günter Beck, Daniel Köbler, Teresa Bicknell, Hanna Thiele, Armin Schindler, Katrin Schaadt, Ronald Lehndorff, Christin Fernholz, Pia Wagner, Dietmar Brück, Paul Hempel, Jonas König, Christin Sauer, Stefanie Gorges, Gunther Heinisch.

Hintergrund zum Angriff auf Christoph Kozubek: Der Angriff auf Christoph Kozubek ereignete sich am Abend des 19. Dezembers in seiner Wohnung in der Mainzer Altstadt. Während der 36-Jährige aufräumte, wurde er durch Rufe vor seinem Fenster aufgeschreckt. Unbekannte skandierten lautstark Beleidigungen wie „Stirb, du grüner Hurensohn“ und bewarfen das Wohnhaus sowohl an der Vorder- als auch an der Rückseite massiv mit Eiern.

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