Am Dienstag (22. März 2022) kam es zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 3 Jahre alten Kind in der Parcusstraße in der Landeshauptstadt Mainz. Die Einsatzkräfte der Mainzer Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei wurden gegen 12:30 Uhr über den Notruf alarmiert. BYC-News Mainz ist vor Ort.


Der Kindernotarzt ist vor Ort im Einsatz

Nach ersten Informationen soll die Mutter mit ihrem Kind unterwegs gewesen sein. Als das Kind mit seinem Laufrad den Fußgängerüberweg überquerte, wurde es von einem Auto erfasst und dadurch schwerst verletzt. Umgehend alarmierte Rettungskräfte, darunter auch ein Kindernotarzt, konnten nichts mehr für das 3-jährige Kind tun. Es verstarb noch an der Unfallstelle.

Zur Betreuung der Angehörigen wurde die Notfallseelsorge zum Einsatzort nachalarmiert. Die Bahnhofstraße ist voll gesperrt, die Parcusstraße Richtung Rhein ist derzeit zwischen Aliceplatz und Stadthaus gesperrt. Dadurch kommt es auch im ÖPNV zu Verkehrsbehinderungen. Unfallermittler und Sachverständige ermitteln den Unfallhergang.

Weitere Informationen zum Unfallhergang:

Die Polizei teilte gegen 16:30 Uhr mit, dass es sich bei dem Autofahrer um einen 63 Jahre alten Mann aus Mainz handelte. Er befuhr mit seinem Mercedes GLE den rechten Fahrstreifen der Parcusstraße in Richtung Rhein. Zeitgleich war die 3-Jährige aus Wiesbaden mit ihrem Laufrad in Begleitung ihrer Mutter auf der Parcusstraße, ebenfalls in Richtung Rhein, unterwegs. Als das Mädchen mit ihrer Mutter die Straße an der Ampel überqueren wollte, bog der Autofahrer nach rechts in die Bahnhofstraße ab und erfasste dabei die 3-Jährige mit seinem Wagen. Die Mutter des Kindes war zum Unfallzeitpunkt in unmittelbarer Nähe, konnte den tragischen Unfall jedoch nicht mehr verhindern.

Die Staatsanwaltschaft Mainz ordnet die Sicherstellung des Mercedes und des Laufrades an. Zur Dokumentation der Unfallstelle kam eine Drohne der Polizei zum Einsatz.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln die Unfallursache

Die Unfallstelle war bis etwa 15:30 Uhr vollgesperrt, wodurch es erheblichen Behinderungen in den umliegenden Straßen kam. Die Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die Polizei Mainz in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mainz geführt.

Während der Maßnahmen an der Unfallstelle wurden die Einsatzkräfte mehrfach durch Gaffer behindert.

Im Einsatz waren:

  • 25 Einsatzkräfte der Polizei
  • das DRK mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt
  • die Johanniter mit einem Rettungswagen
  • das speziell ausgestattete Kindernotarzt-Einsatzfahrzeug der Uniklinik Mainz
  • zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr
  • mehrere Notfallseelsorger
  • der Verkehrsmeister der MVG

AKTUELL: Polizei Mainz schießt auf Angreifer