Für mehr Sicherheit wurden in den städtischen Kitas, die über keine eigenen Lüftungsanlagen verfügen, Luftfilter installiert. Zusätzlich nehmen die Kitas nach den Sommerferien an den PCR-Lolli-Tests des Kreises Groß-Gerau teil.

Erster Stadtrat und Sozialdezernent Karsten Groß dazu

„Alle Kinder, die in unserer Stadt eine Kindertageseinrichtung besuchen, können sich regelmäßig mit einem PCR-Lolli-Test auf eine Corona-Infektion testen lassen“, erklärt Erster Stadtrat und Sozialdezernent Karsten Groß. „Mit dem freiwilligen Angebot sorgen wir für mehr Sicherheit in den Einrichtungen und tragen dazu bei, dass Infektionen frühzeitig erkannt werden, um weitere Ansteckungen zu reduzieren.“

Bis zu den Herbstferien soll es das Angebot für Kita-Kinder geben und bestehende Schnelltest-Angebote für die Erzieher ergänzen. Auch die freien Träger der U3-Betreuung und die konfessionellen Träger der Kinderbetreuung können bei den PCR-Lolli-Testreihen mitmachen.

Kosten tragen das Land und die Kommune

Die Kosten für die Tests trägt zu 50 Prozent das Land Hessen. Die andere Hälfte finanziert die Kommune. „Die Gesamtkosten belaufen sich in Mörfelden-Walldorf auf 57.120 Euro. Der Eigenanteil, den die Stadt selbst beiträgt, liegt für die insgesamt 68 Kita-Gruppen bei 28.560 Euro“, so Karsten Groß.

Gute Erfahrungen hat der Kreis bereits mit einer Pilot-Phase in Rüsselsheim und Büttelborn gemacht. Die Testphase endete mit Beginn der Sommerferien.

Höheres Sicherheitsgefühl bei Eltern und Fachkräften

„Die Auswertung zeigt, dass die PCR-Lolli-Tests eine einfache und zuverlässige Methode sind, um eine Corona-Infektion feststellen zu können.“ Zudem hätten die Testungen bei Eltern und Fachkräften zu einem deutlich erhöhten Sicherheitsgefühl beigetragen. „Auch die Eltern in unseren Kitas haben sich bereits im Vorfeld erkundigt, welche Maßnahmen von der Stadt in den Kinderbetreuungseinrichtungen in Zukunft eingesetzt werden und welche Testangebote geplant sind. Wir sind froh, dass wir jetzt unser Angebot erweitern können“, sagt der Sozialdezernent.

Ein Beginn der Testungen wird zum Ende der Sommerferien angestrebt. Bevor es losgeht, werden Schulungen durchgeführt, die technische Ausstattung angepasst, Elterninformationen weitergegeben sowie Transportdienste organisiert.

Einverständnis der Eltern benötigt

Da es keine Testpflicht gibt, müssen die Eltern eine Einverständniserklärung unterschreiben. „Die Erfahrungswerte haben gezeigt, dass durchschnittlich insgesamt rund 50 Prozent der Kinder in den Einrichtungen bei den Lolli-Tests mitgemacht haben. Wir hoffen, dass in Mörfelden-Walldorf mehr Eltern damit einverstanden sind, ihre Kinder testen zu lassen. Letztendlich helfen sie dadurch, das Infektionsgeschehen einzudämmen.“