Am Freitagnachmittag (22. Oktober 2021) kam es gegen 17:30 Uhr zu einem lauten Knall. Dieser war in großen Teilen des Rhein-Main Gebiets zu hören, unter anderem auch im Rheingau, in Wiesbaden, Mainz, dem Kreis Groß-Gerau und Frankfurt.


Zahlreiche Vermutungen in den sozialen Medien

Kurz nach dem Knall haben zahlreiche Menschen in den sozialen Medien nachgefragt, was der Grund dafür war. Vermutet wurden unter anderem eine Bombe oder aber auch ein Flugzeugabsturz. Viele Menschen berichten, sie seien durch den Knall und die damit verbundene Erschütterung massiv erschrocken.

Nach Informationen von BYC-News handelte es sich dabei um einen Überschallknall eines Abfangjägers, der aufsteigen musste. Ein Abfangjäger ist ein auf die Verfolgung, Abdrängung und Vernichtung unbekannter oder feindlicher Luftfahrzeuge spezialisiertes Jagdflugzeug. Die Deutsche Flugsicherung bestätigte den Vorfall gegenüber dieser Online-Zeitung. Nach Angaben der Flugsicherung war der Funkkontakt zu einer zivilen Maschine kurzzeitig unterbrochen und der Pilot nicht mehr erreichbar. Aus Sicherheitsgründen wurden Abfangjäger abgesendet.


Das Verteidigunsministerium gegenüber BYC-News

Der von Ihnen geschilderte Vorfall stellt den Einsatz einer Alarmrotte, bestehend aus 2 Eurofightern, dar. Im Rahmen ihres Auftrages zur Sicherstellung der Sicherheit im deutschen Luftraum stiegen die beiden Maschinen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 in Neuburg innerhalb weniger Minuten auf, um Verbindung zu einer zivilen Maschine aufzunehmen, zu der zuvor der Funkkontakt abgerissen war. Da der Zeitfaktor in solchen Situationen eine wesentliche Rolle spielt, durchbrachen die Flugzeuge die Schallmauer gegen 17:10, was oft in einem Umkreis von 60 bis 80 km zu vernehmen ist.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich an dieser Stelle keine Angaben zur zivilen Maschine machen kann.

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