In der Nacht auf Freitag (03. Dezember 2021) kam es gegen 3:00 Uhr zu einer lauten Explosion im Staudingerweg nahe der Zentralmensa der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.
Kurz darauf ertönten schon die Sirenen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. BYC-News war vor Ort.


Bankautomat flog in die Luft

Geldautomatensprenger machten an einem Geldautomaten der Mainzer Volksbank auf dem Uni-Campus gegen 3:00 Uhr vermutlich fette Beute. Der Container, in dem das Gerät stand, wurde bei der Explosion stark beschädigt. Glas und Verkleidungsteile des Gebäudes flogen mehr als 15 Meter weit. Üblicherweise sind in einem Bankautomaten zwischen 50.000 und 500.00 Euro. Wie viel Geld die Täter aus den Geldkassetten erbeutet haben, ist aktuell noch unklar.

Spurensicherung sichert umfangreich Spuren

Die Spurensicherung der Mainzer Polizei begann umgehend nachdem die Feuerwehr das Gebäude gesichert hatte, ihre Arbeit.
Sie sicherten Spuren, machten Fotos und dokumentierten den Tatort akribisch. Der Staudingerweg, rund um den Geldautomaten wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt.

Dunkles Fahrzeug flüchtet von Tatort

Nach Angaben des Pressesprechers der Polizei Mainz, Rinaldo Roberto, haben Zeugen den Knall der Explosion, der durch die Täter verursacht wurde, wahrgenommen und kurz darauf mehrere Personen in ein dunkles Fahrzeug einsteigen sehen, das Fahrzeug entfernte sich fluchtartig vom Tatort in Richtung Ackermannweg. Ob dies mit der Sprengung des Geldautomaten Zutun hat, ist aktuell noch unklar.

Die Polizei hofft auf weitere Hinweise durch Zeugen

Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen und bittet um weitere Zeugenhinweise.
Zeugen, die Hinweise oder Auffälligkeiten, auch in den letzten Tagen in der Nähe der Zentralmensa im Staudingerweg beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Polizei Mainz unter der 06131 – 65 36 33 zu melden.