„Mit aktuell 85 dualen Bachelorstudiengängen steht in Rheinland-Pfalz ein breitgefächertes Angebot zur Verfügung, das Studierenden die Chance eröffnet, eine berufliche Ausbildung oder betriebliche Praxisphasen mit einem Studium zu verbinden. Damit kann eine wachsende Zahl von Studienanfängerinnen und -anfängern sowie Unternehmen die Vorteile dieses Studienmodells nutzen, wie zum Beispiel die hohe Praxisorientierung oder die frühe Gewinnung von qualifiziertem Personal.


Zwei neue duale Bachelorstudiengänge mit insgesamt 200.000 Euro gefördert werden

Um Anregungen und Empfehlungen für den Ausbau des dualen Studiums auf den Weg zu bringen, wurde die Landeskommission als Gremium etabliert, das sich aus allen relevanten Gruppen zusammensetzt, wie hochschulische, studentische, gewerkschaftliche und unternehmerische Mitglieder sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kammern. Das sind wichtige Multiplikatoren, die wir benötigen, um die Angebote sowohl bei den Unternehmen als auch den jungen Menschen bekannt zu machen“, betonte Wissenschaftsminister Clemens Hoch. Auf Empfehlung der Landeskommission für duale Studiengänge sollen zwei neue duale Bachelorstudiengänge mit insgesamt 200.000 Euro gefördert werden. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bingen und Koblenz erweitern damit das duale Angebot im ingenieur- und betriebswirtschaftlichen Bereich

Im Wintersemester 2020/2021 lag der duale Anteil an den Bachelorstudierenden der staatlichen rheinland-pfälzischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften bei 10,8 Prozent. „Es ist unser Ziel, die Nachfrage weiter zu steigern. Die Hochschulen bilden Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft aus und legen damit das Fundament für den wirtschaftlichen Erfolg vieler Unternehmen in ihrer jeweiligen Region“, so Hoch.

Für folgende neue Studiengänge hat die Landeskommission für duale Studiengänge eine Förderempfehlung ausgesprochen. Jeder Studiengang erhält eine Förderung in Höhe von 100.000 Euro:

Technische Hochschule Bingen
praxisintegrierter Bachelorstudiengang „Elektrotechnik“
Regelstudienzeit: 7 Semester,
Kooperationspartner: einschlägige Unternehmen aus der Region
Studienbeginn bereits zum Wintersemester 2021/2022.

Hochschule Koblenz
Standort Remagenpraxisintegrierter Bachelorstudiengang „Gesundheits- und Sozialmanagement“
Regelstudienzeit: 7 Semester
Kooperationspartner: Krankenhausträger, Pflegeeinrichtungen oder Krankenversicherungen,
Studienbeginn: Wintersemester 2022/2023.

Die Fördermittel können die Hochschulen für alle Zwecke (Personal, Sachmittel oder Investitionen) für den jeweiligen Studiengang verwenden.