„Die Koalitionspartner im Bund erkennen die herausragende lebenswissenschaftliche Spitzenforschung am Standort Mainz an und stärken die Entwicklungspotentiale durch ein neues Helmholtz-Zentrum für Alternsforschung in Mainz. Hierüber freue ich mich außerordentlich, denn unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben mit Engagement, Kreativität und langem Atem gemeinsam mit der Landesregierung und Partnern wie der Boehringer-Ingelheim-Stiftung hierfür über Jahre ein hochdynamisches Forschungsumfeld aufgebaut“, sagte Wissenschaftsminister Clemens Hoch nach der Vorstellung des Koalitionsvertrages der Ampel-Parteien auf Bundesebene.


Wissenschaftsstandort Mainz stellt sich den Herausforderungen

Mit der Altersforschung würden drängende Probleme einer immer älter werdenden Gesellschaft aufgegriffen und die Möglichkeiten der individualisierten Medizin durch Einbindung und Kooperation am Standort Mainz genutzt, so der Minister. „Der Wissenschaftsstandort Mainz stellt sich den Herausforderungen des demografischen Wandels – und das erfolgreich“, betonte Clemens Hoch.

Diese Schwerpunktsetzung der künftigen Koalition im Bund fügt sich in die Weiterentwicklung des Biotechnologie Standorts nahtlos ein. Hauptakteure im Bereich der Alternsforschung sind am Standort Mainz das Institut für Molekulare Biologie (IMB), die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), die Universitätsmedizin Mainz (UM) und das Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR), die sich bereits seit langem intensiv mit den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft beschäftigen. Mit gezielter Landesförderung und durch die Förderung der Boehringer-Ingelheim Stiftung beispielsweise am IMB und am LIR konnte diese Expertise weiter ausgebaut werden – auch im Bereich der Gutenberg Gesundheitsstudie.

„Sowohl der Ausbau der lebenswissenschaftlichen Alternsforschung wie auch die Weiterentwicklung zum führenden Biotechnologiestandort sind zentrale Ziele des Koalitionsvertrages in Rheinland-Pfalz. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist der richtige Ort für ein nationales, einzigartiges Zentrum der Spitzenforschung; sie hat hohe Sichtbarkeit in der Bearbeitung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen in der Gesundheit“, so Wissenschaftsminister Clemens Hoch. Die Schwerpunktsetzung in der Alternsforschung trage den berechtigten Erwartungen einer älter werdenden Bevölkerung, gesund leben zu wollen, sich sozial einbringen sowie produktiv und in körperlicher wie mentaler Hinsicht unabhängig sein zu können, Rechnung. „Es geht um Teilhabe bis ins hohe Alter. Und das gelingt immer besser, auch dank der Forschung“, so der Minister. Durch den Ausbau der systemischen Forschung für Gesundes Altern könne hier ein Beitrag zu den drängenden Fragen der Gesellschaft im Jahrzehnt des gesunden Alterns und lange darüber hinaus geleistet werden.