WWE News: Dwayne „The Rock“ Johnson dominiert derzeit die Schlagzeilen auf zwei völlig unterschiedlichen Terrains. Während die Wrestling-Welt händeringend auf ein Signal für einen Auftritt bei WrestleMania 42 wartet, zollt ihm die Wirtschaftswelt in Form des Forbes-Magazins höchsten Respekt für seine beispiellose Karriere als Unternehmer.
WrestleMania 42 unter Zugzwang: Rettet „The Rock“ die Verkaufszahlen?
Hinter den Kulissen der WWE und des Mutterkonzerns TKO herrscht derzeit Unruhe. Der Ticket-Vorverkauf für das Mega-Event im Allegiant Stadium läuft schleppender als erwartet; die Zahlen liegen rund zehn Prozent unter dem Vorjahr. Trotz Preissenkungen und der Verpflichtung von John Cena als Moderator scheint das Stadion noch weit von einem „Sold Out“ entfernt.
Branchen-Experte Dave Meltzer bringt den entscheidenden Faktor ins Spiel: Ein Überraschungsauftritt von Dwayne Johnson.
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Der Insider-Check: Offiziell ist Johnson nicht eingeplant, doch Insider wissen: Solche Deals werden oft im kleinsten Kreis direkt mit TKO-CEO Ari Emanuel ausgehandelt.
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Die Storyline: Eine Rückkehr ist erzählerisch bereits vorbereitet. CM Punk erwähnte Johnson jüngst bei „WWE Raw“ im Zuge seiner Fehde gegen Roman Reigns. Ein Eingreifen des „Final Boss“ am zweiten WrestleMania-Abend gilt in Fankreisen als das einzige Szenario, das den Ticketverkauf massiv ankurbeln könnte.
Forbes-Ranking: Platz 70 der einflussreichsten Selfmade-Amerikaner
Abseits des Rings wurde Johnson nun eine besondere Ehre zuteil. Forbes nahm ihn in die Liste der 250 größten lebenden Selfmade-Amerikaner auf. Anlässlich des bevorstehenden 250. Geburtstags der USA würdigt das Magazin Johnsons Aufstieg, der ihn auf Platz 70 katapultierte – direkt zwischen Legenden wie Stevie Wonder und Top-Unternehmern.
Die Begründung von Forbes liest sich wie ein Hollywood-Drehbuch:
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„Seven Bucks“: Der Name seiner Produktionsfirma erinnert an den Moment, als Johnson nach dem Aus in der Canadian Football League mit buchstäblich nur sieben Dollar in der Tasche in Tampa stand.
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Wirtschaftlicher Einfluss: Heute ist Johnson nicht nur Filmstar, sondern auch Vorstandsmitglied bei TKO und ein globaler Markenbotschafter.
Interessanterweise findet sich auf Platz 21 der Liste mit Shahid Khan (Vater des AEW-Präsidenten Tony Khan) ein weiterer Name aus dem Wrestling-Umfeld, was die wirtschaftliche Strahlkraft der Branche unterstreicht.
Blockbuster und Auszeichnungen
Auch schauspielerisch bleibt Johnson auf Rekordkurs. Trotz der knapp verpassten Golden-Globe-Trophäe für seine Leistung in „The Smashing Machine“ unterstreicht die Nominierung seine Ambitionen im Charakterfach. In den Startlöchern stehen zudem die Realverfilmung von „Vaiana“, ein neues „Jumanji“-Abenteuer und ein prestigeträchtiges Krimidrama unter der Regie von Martin Scorsese.
Ob als Retter der WWE-Quoten oder als Vorzeige-Unternehmer der USA: Dwayne Johnson beweist einmal mehr, dass seine Bedeutung weit über den Wrestling-Ring hinausreicht.





