Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen und menschlichen Tragödie in der Ukraine ruft die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner MdB zur gemeinsamen Unterstützung auf. Nun erreichte die rheinland-pfälzische Politikerin auch ein Aufruf des Bürgermeisters von Kiew, Vitali Klitschko.


Julia Klöckner dazu:

„Wir verurteilen den Angriffskrieg gegen das ukrainische Volk als Kriegsverbrechen. Entsprechend internationaler Bestimmungen, die auch Russland ratifiziert hat, ist während kriegerischer Handlungen der Schutz der Zivilbevölkerung sowie der Zugang humanitärer Helfer zu den Menschen in den Kriegsgebieten zu garantieren. Die Bevölkerung muss mit Nahrungsmitteln versorgt, die medizinische Grundversorgung gesichert werden. Hunderttausenden Menschen in der Ukraine fehlt inzwischen ein Dach über dem Kopf. Vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Humanitäre Hilfe zu leisten, ist jetzt Pflicht. Durch die brutale Gewalt dieser vom russischen Präsidenten Putin lange geplanten und nun umgesetzten Aggression entwickelt sich derzeit die größte humanitäre Katastrophe auf dem europäischen Kontinent seit vielen Jahren. Wir müssen uns auf zahlreiche Vertriebene und Geflüchtete einrichten, die wir in Sicherheit bringen und versorgen müssen. Unser Nachbarland Polen hat in einer großen humanen Geste unbürokratisch entschieden, die Menschen aus dem Nachbarland aufzunehmen. Kriegsflüchtlinge werden auch in anderen benachbarten Ländern wie Moldawien, Bulgarien und Rumänien großzügig aufgenommen. Die vielen Rückmeldungen aus unserem Bundesland und das große Mitgefühl zeigen, dass auch wir bereit sind zur Aufnahme.“

Die Politikerin kennt zudem den Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko

Bei CDU-Parteitagen sind sie sich mehrmals begegnet. Und er bittet sie jetzt auch um Hilfe mit folgender Botschaft, die Julia Klöckner am Montag (28. Februar 2022) von ihm erreichte: „An alle meine Freundinnen und Freunde bei der CDU und in ganz Deutschland: Meine Stadt, mein Land, erlebt einen brutalen Krieg, leidet unter der Bombardierung durch Putins Armee. Bitte helft uns!“

Vitali Klitschko ist selbst in Lebensgefahr, hält sich nie länger an einem Ort auf. Aber er bleibt in der Ukraine und in seiner Stadt bei der Bevölkerung.

Folgendes Spendenkonto hat Klitschko nach Angaben der CDU Rheinland-Pfalz am Montag aus der Ukraine durchgegeben:

National Bank of Ukraine
Zahlungsgrund: credit Account 47330992708
NBUAUAUX
DE05504000005040040066

Julia Klöckner erklärt dazu: „Meine Familie und ich werden natürlich spenden. Und ich würde mich freuen, wenn es eine große und solidarische Unterstützung aus unserem Rheinland-Pfalz für die Bewohner der Ukraine und der bedrängten Stadt Kiew gibt. Danke!“