Aufgrund des sich zunehmend zuspitzenden Infektionsgeschehens fährt das Klinikum Worms sein OP-Programm herunter: Ab dem kommenden Montag, 13. Dezember 2021, finden keine planbaren, das heißt medizinisch nicht zwingend notwendigen operativen Eingriffe, mehr statt.

Umliegende Krankenhäuser melden sich von der Notfallversorgung ab

„Die Anzahl der bei uns versorgten Coronapatienten hat sich innerhalb der vergangenen Tage deutlich erhöht, sodass wir auch für die kommenden Tage von einer weiteren Steigerung von Covid-19-Patienten ausgehen. Hinzu kommt, dass die umliegenden Krankenhäuser sich zuletzt aufgrund einer hohen Auslastung zunehmend von der Notfallversorgung abgemeldet haben.

„Stoßen allmählich an unsere Kapazitätsgrenzen“

Wir haben dies bisher weitestgehend kompensiert, stoßen allmählich aber ebenfalls an unsere Kapazitätsgrenzen“, erklärt Klinikum-Geschäftsführer Bernhard Büttner. „Als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gilt es die medizinische Leistungsfähigkeit unserer Klinik und somit auch die Notfallversorgung zwingend aufrecht zu erhalten. Wir haben uns deshalb entschieden unser OP-Programm – entsprechend der existierenden Stufenpläne – herunterzufahren“, so der Geschäftsführer weiter.

Notfalloperationen erfolgen auch weiterhin

Wichtig ist: Notfalloperationen und dringliche, nichtverschiebbare Eingriffe werden selbstverständlich weiterhin durchgeführt. Auch Entbindungen sind nach wie vor möglich. Patientinnen und Patienten, die von einer solchen Terminverschiebung betroffen sind, werden telefonisch seitens des Klinikums informiert.

Aktuell versorgt das Wormser Klinikum 35 an Covid-19 erkrankte Patientinnen und Patienten – hiervon 28 auf der Isolations- und sieben auf der Intensivstation.