Die politischen Weichen für den Stadtteil Mainz-Oberstadt sind gestellt. In seiner jüngsten öffentlichen Sitzung hat der Wahlausschuss unter der Leitung des stellvertretenden Wahlleiters Andreas Drubba die Wahlvorschläge für die kommende Ortsvorsteher-Wahl geprüft. Das Ergebnis ist eindeutig: Alle sieben eingereichten Vorschläge erfüllen die gesetzlichen Voraussetzungen für die Wahl in Mainz-Oberstadt am Sonntag, den 8. März 2026.
Formale Prüfung ohne Beanstandungen
Nach der Vorprüfung gemäß dem Kommunalwahlgesetz (KWG) stand fest, dass sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten die erforderlichen Kriterien erfüllen. Besonders hervorzuheben ist, dass aufgrund der gesetzlichen Regelungen für diese Wahl in Mainz-Oberstadt keiner der Bewerber Unterstützungsunterschriften einreichen musste. Damit steht dem demokratischen Wettbewerb am Wahlsonntag nichts mehr im Wege.
Der Stimmzettel steht: Die Kandidaten im Überblick
Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel ergibt sich aus den Ergebnissen der letzten Ortsbeiratswahl sowie der alphabetischen Sortierung der weiteren Bewerber. Für die Wahl in Mainz-Oberstadt sind folgende Personen zugelassen:
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GRÜNE: Tim Ott
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CDU: Melissa Enders
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SPD: David Wilk
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ÖDP: Max Rammensee
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AfD: Benjamin Steiner
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FREIE WÄHLER: Erwin Stufler
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FDP: Jan Sebastian
Rechtssicherheit für den 8. März 2026
Gegen die Entscheidung des Wahlausschusses ist laut Gesetz kein Beschwerdeweg vorgesehen. Damit herrscht Klarheit für den Wahlkampf und die Organisation des Wahltages. Die Bürgerinnen und Bürger haben nun bis zum 8. März Zeit, sich ein Bild von den sieben Kandidaten zu machen, die im Rahmen der Wahl in Mainz-Oberstadt die Nachfolge an der Spitze des Ortsbeirats antreten möchten.
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