Die Freude über die Verstärkungen im Winterkader wird beim 1. FSV Mainz 05 aktuell durch eine bürokratische Hürde getrübt. Das Reglement der UEFA für die K.-o.-Phase der europäischen Wettbewerbe sieht vor, dass Vereine maximal drei neue Spieler nachmelden dürfen. Da die Rheinhessen jedoch viermal auf dem Transfermarkt zugeschlagen haben, führt dies nun zu einem echten Kader-Dilemma bei Mainz 05.
Die Regel: 3 aus 4
Die Statuten der UEFA sind hierbei unmissverständlich. Unabhängig davon, wie viele Spieler den Verein im Winter verlassen haben, ist die Anzahl der Nachmeldungen für die Liste A auf drei Akteure begrenzt. Für die Mainzer Verantwortlichen bedeutet dies, dass einer der frisch verpflichteten Hoffnungsträger die kommenden internationalen Partien lediglich von der Tribüne aus verfolgen kann.
Wer sind die Kandidaten?
Mainz hat im Winter punktuell nachgebessert, um sowohl in der Bundesliga als auch international konkurrenzfähig zu bleiben. Zur Auswahl für die drei freien Plätze stehen:
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Der neue Defensiv-Stabilisator für die Innenverteidigung.
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Die kreative Lösung für das zentrale Mittelfeld.
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Zwei Offensiv-Optionen, die für mehr Torgefahr sorgen sollen.
Die Entscheidung ist besonders knifflig, da jede Position ihre eigene Dringlichkeit besitzt. Verzichtet man auf defensive Absicherung oder reduziert man die Optionen im Angriff? Dieses Kader-Dilemma bei Mainz 05 sorgt intern für rauchende Köpfe, da die sportliche Leitung die Balance zwischen nationaler Belastung und internationalem Erfolg finden muss.
Entscheidung unter Zeitdruck
Bis zum Ablauf der UEFA-Meldefrist muss die Liste finalisiert sein. Für den betroffenen Spieler ist dies ein herber Rückschlag, da die internationalen Spiele oft das Highlight einer Saison darstellen. Trainer und Sportvorstand werden nun Einzelgespräche führen müssen, um die Entscheidung pädagogisch abzufedern und die Stimmung im Team trotz des Härtefalls hochzuhalten.
Klar ist: Wer auch immer gestrichen wird, wird sich voll auf die Aufgaben in der Bundesliga konzentrieren müssen, während die Kollegen auf europäischer Bühne um das Weiterkommen kämpfen.
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