Mit Betroffenheit haben die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner MdB und der Vorsitzende des CDU-Bezirksverbandes Trier auf den viel zu frühen Tod des langjährigen Eifeler CDU-Landtagsabgeordneten Michael Billen reagiert. Sie würdigten Michael Billen für seinen jahrzehntelangen politischen Einsatz und als entschlossenen Fürsprecher seiner Region.


Billen saß 24 Jahre für die CDU im rheinland-pfälzischen Landtag

Julia Klöckner: „Michael Billen war ein Eifler Original. Mit Ecken und Kanten, die seinen unverwechselbaren Charakter ausmachten. Er war kein Angepasster, aber stets authentisch. Ich habe Michael Billen für seine Kampfesnatur geschätzt – er packte Probleme beim Schopf und trat unermüdlich für seine Ziele und Überzeugungen ein. Mit ihm konnte man inhaltlich streiten und gemeinsam kämpfen. Er sprach die Sprache seiner Heimat, vertrat sie mit Leib und Seele.“

Auch für den Trierer CDU-Bezirksvorsitzenden Moritz Petry ist der Tod von Michael Billen ein tiefer Einschnitt: „Er war unsere starke Stimme der Eifel in Mainz. Durch seine klaren Haltungen hat sich unser ländlicher Raum so positiv entwickelt.“

 

Der gelernte Landwirt Billen saß 24 Jahre für die CDU im rheinland-pfälzischen Landtag und prägte die Arbeit der Fraktion mit Sachverstand und Herzblut. Michael Billen trat mit 18 Jahren in die CDU ein und war mehr als 25 Jahre Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Bitburg-Prüm. Zuletzt war der Christdemokrat, der sich 2020 aus der Landespolitik zurückgezogen hatte, noch als Kreisbeigeordneter tätig. Mit 66 Jahren ist Michael Billen seiner Leukämie-Erkrankung in der vergangenen Nacht erlegen.

Julia Klöckner MdB und Moritz Petry: „Michael Billen war einer der markantesten Politiker in Rheinland-Pfalz. Wir danken ihm für seine Verdienste und werden ihn in Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl und tief empfundenes Beileid gilt seiner Familie.“