Angesichts der enormen Preissteigerungen bei Lebensmitteln und der Knappheit von Getreide wegen des Krieges in der Ukraine fordert die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, Flächenstilllegungen in der EU und Deutschland zu überdenken. Die heimischen Landwirte und ihre Produktionskapazitäten würden gerade jetzt gebraucht.


„Die Prioritäten müssen neu geordnet werden“

„Die Ukraine ist die Kornkammer Europas. Weltweit sind rund 15 Länder bei ihrer Weizenversorgung auf die Ukraine angewiesen. Es ist jetzt schon absehbar, dass es aufgrund des russischen Angriffskrieges zu starken Produktionseinbrüchen dort kommen wird. Da kann die EU-Kommission nicht an ihren Plänen aus Friedenszeiten hinsichtlich der Flächen- und Produktionsstilllegungen weiter festhalten. Die Prioritäten müssen neu geordnet werden – da sollte man notwendige Lebensmittelerzeugung nicht ohne Not einbremsen und zur Verteuerung beitragen. Neue Zeiten erfordern neue Entscheidungen. Unsere Landwirte und ihre Produktionskapazitäten für die Nahrungsmittelerzeugung werden gerade jetzt benötigt.“