Der Dortmunder Norden steht vor einer massiven Veränderung: Jean Pierre Kraemer, der Kopf hinter JP Performance, hat spektakuläre Pläne für das Gelände der bekannten Diskothek „Rush Hour“ enthüllt. Wo heute noch gefeiert wird, sollen bald Elektro-Karts über den Asphalt jagen und Motorsport-Fans aus ganz Europa in einem neuen Themen-Hotel übernachten.
Aus für Kult-Disco „Rush Hour“
Das Ende einer Ära scheint besiegelt. Die Immobilie an der Straße „Im Spähenfelde“ wurde bereits im Sommer 2024 von JP Performance erworben. Da der Mietvertrag für die Diskothek Rush Hour zum Jahresende ausläuft, macht Kraemer nun den Weg frei für seine Vision. In seinem Podcast bestätigte der Unternehmer erstmals öffentlich: Dortmund bekommt eine neue Indoor-Kartbahn, die in Sachen Maßstab und Technik neue Standards setzen soll.
11 Millionen Euro Investment – JP Performance baut Kartbahn
Jean Pierre Kraemer, bekannt aus „Die PS-Profis“ und als erfolgreichster Automotive-YouTuber Deutschlands, plant keine gewöhnliche Rennstrecke. Das Vorhaben umfasst:
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High-Tech-Kartbahn: Ein modernes Nutzungskonzept mit aufwendiger Architektur.
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Eigenes Hotel: Eine Unterkunft für Motorsportfans, Geschäftsreisende und Touristen.
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Finanzierung: Das Investitionsvolumen von rund 10 bis 11 Millionen Euro will Kraemer untypischerweise ohne klassische Bankkredite aus den laufenden Einnahmen seiner Unternehmensgruppe stemmen.
Konkurrenz für bestehende Anlagen
Mit dem Neubau bekommt die bestehende Kartbahn in Dortmund-Barop prominente Konkurrenz. Kraemer betont jedoch den Erlebnischarakter seines Projekts, das weit über das reine Fahren hinausgehen soll. Es ist eine logische Erweiterung seines „PS-Imperiums“ in Dortmund, zu dem bereits die Werkstatt von JP Performance und das Fast-Food-Konzept „Big Boost Burger“ gehören.
Zeitplan und Genehmigungen
Ein exakter Termin für den Baubeginn steht noch nicht fest, da das Projekt noch die entsprechenden Genehmigungsverfahren durchlaufen muss. Kraemer selbst hält einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren für realistisch. Sollte alles nach Plan laufen, wird der Dortmunder Norden bald um ein touristisches Highlight reicher sein – während die Clubszene Abschied von einer ihrer bekanntesten Adressen nehmen muss.




