Die Hilfsorganisation Johanniter Rheinhessen sucht ab sofort Verstärkung für neue Fahrdiensttouren. Werde jetzt Fahrer (m/w/d) und schließe dich einem tollen Team an. Ab sofort in Vollzeit, Teilzeit oder auf 450,- € Basis (GfB).

Fahrdienst für Menschen mit Handicap

„Aus Liebe zum Leben“ – Nach diesem Leitspruch arbeiten und handeln die Johanniter Rheinhessen. Ein großes Aufgabenfeld ist der Fahrdienst für Menschen mit Handicap, mit geistiger oder körperlicher Behinderung. Mit neuen Fahrdiensttouren für in.betrieb wird der Bereich aktuell nochmals erheblich erweitert, deshalb werden viele neue Mitarbeitende gesucht. BYC-News sprach mit dem Fahrdienstleiter, Mike Trautmann, und mit Claudia Siebner von der Öffentlichkeitsarbeit über die Tätigkeiten des Fahrdienstes.

Bereits seit 30 Jahren besteht die Partnerschaft mit in.betrieb, die ehemalige Werkstatt für Behinderte, in Mainz und Nieder-Olm. Die Johanniter übernehmen seit dieser Zeit den Linienverkehr. Hier werden die Menschen in festen Routen und zu festen Zeiten zuhause abgeholt und anschließend in kleinen Gruppen von 6 bis 8 Personen zur Arbeit in die Werkstätten gefahren, sowie nachmittags wieder nach Hause. „Wenn Menschen eine Gehbehinderung haben, sind wir ihnen natürlich beim Ein- und Aussteigen behilflich. Rollstühle werden mit einem speziellem Gurtsystem fachgerecht im Fahrzeug befestigt“, erklärt Mike Trautmann. Im April 2022 eröffnet die in.betrieb eine weitere Werkstatt für Behinderte am Standort Ingelheim. Um diese Fahrten mit ausreichend Personal abdecken zu können, suchen die Johanniter ab sofort viele neue Fahrer (m/w/d).

Johanniter Rheinhessen Fahrdienst | Foto: BYC-News | Chiara Forg

Was den Johannitern wichtig ist:

Um als Fahrer bei den Johannitern Rheinhessen arbeiten zu können, braucht man natürlich einen Führerschein. Hier ist allerdings ein PKW-Führerschein der Klasse 3 ausreichend. Ein Personenbeförderungsschein wäre wünschenswert, ist in einem ersten Schritt jedoch nicht zwingend erforderlich.

Wer im Fahrdienst bei der Hilfsorganisation arbeiten möchte, muss vor allem eins mitbringen: Zuverlässigkeit. „Besonders für Menschen mit Behinderung ist es sehr wichtig, dass sie immer die gleichen Fahrer haben beziehungsweise ein festes Stammpersonal da ist. Änderungen im Tagesablauf oder unvorhergesehene Dinge sind für Menschen mit Beeinträchtigung oft mit großen Herausforderungen verbunden. Zuverlässigkeit ist uns deshalb sehr sehr wichtig“, erklärt Claudia Siebner.

Keine Rolle spielt das Alter der Bewerber. Von eher untergeordnete Bedeutung für die Johanniter Rheinhessen sind auch die Schulzeugnisse oder die berufliche Vorgeschichte der Bewerber. Ein einwandfreies Führungszeugnis ist aber zwingend notwendig. „Wichtig ist uns außerdem, dass der Bewerber als Mensch zu uns passt. Denn er repräsentiert uns als Johanniter beim Auftraggeber vor Ort. Wir suchen daher Menschen, die unsere Hilfsorganisation verstehen und unsere Werte durch ihr Auftreten und Verhalten nach außen auch widerspiegeln“, sagt Mike Trautmann.

Johanniter Rheinhessen Fahrdienst | Foto: BYC-News | Chiara Forg

Der Umgang mit Menschen an erster Stelle

Wer bei den Johannitern arbeitet, für den muss die Zusammenarbeit und der Umgang mit anderen Menschen an erster Stelle stehen. „Wenn man arbeitet, nur um Geld zu verdienen, dann ist man hier falsch. Man muss Menschen helfen wollen, gerne mit ihnen kommunizieren und sich bewusst sein, dass man bei einer Hilfsorganisation beschäftigt ist“, so Trautmann.

Aktuell sind rund 90 Personen für den Fahrdienst bei den Johannitern tätig. „Wir haben hier Fahrer in allen Altersklassen: Angefangen vom 18-jährigen FSJler bis hin zum 70-jährigen Rentner, der seine Zeit sinnvoll nutzen und etwas Gutes tun möchte. Wir haben auch vom ehemaligen Polizisten bis zum Handwerker alles mit dabei. Und wenn unser Aufenthaltsraum nicht gerade wegen Corona ungenutzt bleibt, ist das natürlich auch sehr spannend, wenn Menschen mit so unterschiedlichen Lebensläufen zusammenkommen und sich austauschen“, sagt der Fahrdienstleiter.

Neben in.betrieb sind die Johanniter in Individualfahrten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr im Einsatz. Dabei werden Menschen zum Beispiel zum Supermarkt, zur Apotheke oder zum Friseur gefahren. Bei jüngeren Kunden geht es auch schon einmal in einen Club oder eine Bar. Hierbei gibt es auch keinen festgelegten Umkreis. „Wenn jemand beispielsweise freitags nach Hamburg zur Hochzeit seiner Tochter muss und sonntags wieder zurück nach Mainz gefahren werden möchte, dann machen wir das auch. Hierfür braucht es natürlich eine genaue Absprache mit dem Auftraggeber, sodass wir die Fahrten entsprechend planen können“, erklärt Mike Trautmann, der auch darauf hinweist, dass zukünftig sitzend und liegend Krankenfahrten durchgeführt werden.

Seit einigen Jahren werden auch körperlich oder geistig beeinträchtigte Schulkinder im Auftrag der Stadt Mainz befördert. Die meisten Kinder gehen in Mainz zur Schule, einige werden allerdings auch zu Schulen nach Oppenheim und Frankfurt gefahren. „Auch hier ist es wichtig, dass die Kinder direkt vor ihrer Haustür abgeholt und dann in die Schule gefahren werden. Nachmittags holen wir sie von der Schule ab und übergeben sie direkt an die Eltern oder Betreuer. Bei uns wird niemand einfach am Bordstein abgesetzt und stehen gelassen. Insgesamt finden Fahrer bei uns also sehr individuelle Arbeitsmöglichkeiten“, betont Mike Trautmann.

Johanniter Rheinhessen Fahrdienst | Foto: BYC-News | Chiara Forg

Was euch im neuen Job bei den Johannitern erwartet

Der große Vorteil ist ein fairer Lohn und 29 Tage Urlaub sowie die Möglichkeit zu sportlichen Aktivitäten im hochklassigen Fitness-Studio. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch werden die Bewerber natürlich vom Betriebsarzt der Johanniter untersucht, denn wer Menschen befördern möchte, muss gesund sein.

Im Anschluss an die Einstellung wird jeder neue Mitarbeiter zunächst eingewiesen: Ein Rundgang durch das Gebäude, die Vorstellung der weiteren Mitarbeitenden und die Einweisung in die Fahrzeuge gehören natürlich auch mit dazu.

Bei der Arbeit mit behinderten Menschen sind selbstverständlich auch Erste-Hilfe-Kenntnisse wichtig, sodass die Mitarbeiter auch hier bei Bedarf vorab geschult werden. Auch spezifische Kenntnisse wie die fachgerechte Sicherung von Rollstühlen oder das richtige Verhalten, beispielsweise bei einem epileptischen Anfall, werden vermittelt.

Was Sie mitbringen:

• Führerschein Klasse B
• Engagement und Flexibilität
• Freude am Umgang mit Menschen mit Handicap
• Personenbeförderungsschein wünschenswert

Was die Hilfsorganisation Ihnen bietet:

• 29 Urlaubstage
• engagiertes Team
• abwechslungsreiches Arbeitsumfeld

Ihr wollt Teil des engagierten Teams werden und gemeinsam mit den Johannitern Menschen helfen? Dann bewerbt euch per Mail unter info.mainz@johanniter.de

Weitere Informationen erhaltet ihr auf der Homepage der Johanniter Rheinhessen.