Am 14. Mai 2022 beteiligt sich die Stadt Oppenheim am „Tag der Städtebauförderung“ mit einem Infostand auf dem Oppenheimer Marktplatz. Unter dem diesjährigen Motto „Wir im Quartier“ informiert Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg von 9.30 bis 12.00 Uhr gemeinsam mit dem beratenden Fachplanungsbüro GSW aus Worms zur aktuellen Förderkulisse sowie zum Sachstand der der diesjährigen städtischen Sanierungsvorhaben Gautor und Zolltorplatz.


50.000 Euro jährliche Förderung

Im Rahmen der Städtebauförderung gewährt die Stadt Oppenheim jedes Jahr privaten Hauseigentümern eine finanzielle Förderung für die Sanierung ihres Anwesens. Insgesamt werden bei entsprechendem Kostennachweis dabei insgesamt bis zu 50.000 Euro ausgeschüttet. Die Mittel dafür stammen sowohl aus Fördertöpfen des Landes als auch des Bundes. „Es ist wichtig, den baulichen Bestand für zeitgemäßes Wohnen nutzbar zu machen. Dies ist bedeutsam für die Innenentwicklung und stärkt die Altstadt als Lebens- und Wirtschaftsstandort. Die städtischen Zuschüsse sehe ich daher als gut angelegtes Geld, denn in den Genuss kommt nur, wer sich an die Vorgaben unserer Erhaltungs- und Gestaltungssatzung hält. Darüber hinaus sichert die Stadt die historische Substanz. Das kommt auch unserem schönen Stadtbild zugute“, freut sich Rautenberg. Im Einzelnen liegen die Zuschüsse meist zwischen 10 und 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Höhe richtet sich zum einen nach den Gesamtinvestitionskosten und zum anderen nach der städtebaulichen Relevanz der Maßnahme.

Historisches Gautor zu besichtigen

Auch die Stadt investiert, um ihre Gebäude in der Altstadt zu erhalten. In diesem Jahr soll das Gautor, das historische und denkmalgeschützte Stadttor aus dem 13. Jahrhundert, einen neuen Verputz und einen neuen Anstrich erhalten. Im Rahmen des Aktionstages steht es von 10 bis 12 Uhr zur Besichtigung offen.