WWE News zum Royal Rumble 2026 – Wrestling-Fans weltweit rieben sich am Samstagabend verwundert die Augen. Während die WWE ihren traditionsreichen „Royal Rumble“ erstmals unter dem Wüstenhimmel Saudi-Arabiens austrug, sorgten die TV-Bilder für massiven Spott im Netz. Der Vorwurf: Ein Millionen-Event vor leeren Rängen? Die Hintergründe sind eine Mischung aus Ticket-Chaos und technischen Pannen.
Ausverkauft, aber leer? Die Bot-Problematik beim Royal Rumble 2026
Kommentatoren-Legende Michael Cole verkündete zu Beginn der Show stolz: „Sold out!“. Doch das Bild auf den Bildschirmen sprach eine andere Sprache. Der Grund dafür ist so modern wie ärgerlich: Ticket-Bots. Programmiert, um tausende Karten in Sekundenbruchteilen aufzukaufen, entzogen sie dem Markt die Tickets, um sie für das Zehnfache (bis zu 300 Euro) auf dem Schwarzmarkt anzubieten. Viele lokale Fans konnten oder wollten diese Preise nicht zahlen – die Folge waren unbesetzte Plätze trotz offiziell verkaufter Karten.
Der „optische Totalschaden“ durch Fehlbeleuchtung
Neben den tatsächlich freien Plätzen sorgte die Technik für eine optische Täuschung. An jedem Sitzplatz war eine Effekt-Lampe installiert, die den Fokus der Kameras so stark störte, dass die Zuschauer auf den Tribünen im TV schlicht „verschluckt“ wurden. Erst als die Regie nach etwa zehn Minuten die Reißleine zog und das Licht abschaltete, wurden die Fans schemenhaft erkennbar.
Kritik am Austragungsort: Geld vs. Stimmung
In den sozialen Medien entbrannte sofort die Grundsatzdiskussion: Warum Saudi-Arabien? Die Antwort ist wirtschaftlicher Natur: Rund 100 Millionen Dollar ließen sich die Scheichs diesen Mega-Event kosten. Kritiker bemängelten jedoch, dass die Stimmung in der Wüste nicht mit der Atmosphäre in den klassischen WWE-Hochburgen mithalten konnte – ein Eindruck, der durch die unscharfe Kameraführung im Hintergrund noch verstärkt wurde.
Die Wende zum Main Event
Erst gegen Ende der Show, als die Lichtverhältnisse manuell angepasst wurden und die Kameras näher an das Publikum heranzoomten, löste sich das Rätsel. Deutsche Fans vor Ort bestätigten: Das Stadion war durchaus gut gefüllt, nur eben im Fernsehen kaum zu sehen. Erst beim finalen Rumble-Match der Männer wirkte die Kulisse so majestätisch, wie es sich die WWE für ihr 100-Millionen-Spektakel erhofft hatte.
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