Am Frankfurter Flughafen herrschte heute ein ungewöhnliches Bild: Statt Reisender prägten schwer bewaffnete Polizisten und panische Statisten die Szenerie im neuen Terminal 3. Grund hierfür war eine großangelegte Großübung am Flughafen, bei der das Frankfurter Polizeipräsidium und die Bundespolizeidirektion Flughafen ihre Zusammenarbeit unter realistischen Bedingungen vertieften. Von 9:00 Uhr morgens bis in den späten Nachmittag trainierten die Einsatzkräfte verschiedene Krisenszenarien.
Optimale Bedingungen im neuen Terminal
Das noch nicht im Betrieb befindliche Terminal 3 bot den über 170 aktiven Einsatzkräften eine einzigartige Kulisse. Unter Realbedingungen konnten taktische Manöver geübt werden, die im laufenden Flugbetrieb so nicht möglich wären. Die Schwerpunkte der Großübung am Flughafen lagen auf der Verzahnung behördenübergreifender Abläufe, der präzisen Kommunikation im Stressmoment sowie dem koordinierten Vorgehen gegen bewaffnete Täter.
Über 200 Statisten sorgen für Realismus bei Großübung am Flughafen Frankfurt
Um die Übungsszenarien so authentisch wie möglich zu gestalten, schlüpften mehr als 200 Polizeianwärter und Studierende in die Rolle von Statisten. Sie stellten Verletzte oder unter Schock stehende Passagiere dar, was von den trainierenden Kräften nicht nur taktisches Geschick, sondern auch eine strukturierte Erstversorgung und Evakuierung unter erschwerten Bedingungen forderte. Die Szenarien reichten vom Aufspüren flüchtiger Gewalttäter bis hin zur erfolgreichen Festnahme in den weitläufigen Hallen des Terminals.
Führungskräfte ziehen positive Bilanz zur Großübung am Flughafen Frankfurt
Polizeipräsidentin Kerstin Kohlmetz (Bundespolizei) und Polizeivizepräsident Bodo Koch (Polizei Frankfurt) überzeugten sich vor Ort persönlich von der Professionalität ihrer Teams. „Diese Trainings tragen maßgeblich dazu bei, unser Vorgehen in extremen Herausforderungen zu perfektionieren“, so das Fazit der Übungsleitung. Die erfolgreiche Kooperation am heutigen Tag festige die Sicherheit am Frankfurter Luftverkehrskreuz nachhaltig.














