In der Nacht zum Samstag wurde die Feuerwehr Gronau zu einem folgenschweren Brandausbruch im Saunapark Epe gerufen. Gegen 23:55 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Leitstelle ein, woraufhin die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Feuer“ zum Gelände eilten. Schon während der Anfahrt konnten die Feuerwehrleute den hellen Feuerschein über dem Park sehen, was die Ernsthaftigkeit der Lage bereits aus der Ferne unterstrich.
Saunahütte im Saunapark Epe steht beim Eintreffen in Vollbrand
Als die ersten Fahrzeuge der Feuerwehr Gronau am Einsatzort eintrafen, bot sich den Rettern ein dramatisches Bild. Eine freistehende Saunahütte mit einer Grundfläche von etwa 150 Quadratmetern stand bereits vollständig in Flammen. Da das Feuer bereits den Dachstuhl durchbrochen hatte und sich dichter Rauch über das gesamte Areal ausbreitete, leiteten die Einsatzkräfte umgehend einen umfassenden Löschangriff ein. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Errichtung einer sogenannten Riegelstellung, um die unmittelbar angrenzenden Gebäudeteile vor den übergreifenden Flammen zu schützen.
Schwierige Nachlöscharbeiten in der Dachkonstruktion
Die Brandbekämpfung im Innenraum wurde von mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Die Bauweise der Hütte stellte die Feuerwehr Gronau jedoch vor eine große Herausforderung. Durch die massive Holzhaut und die starke Dämmung konnten sich die Flammen unbemerkt in Hohlräumen ausbreiten. Um alle verbliebenen Glutnester zu erreichen, mussten die Einsatzkräfte weite Teile der Deckenverkleidung und der Dachhaut mühsam öffnen. Diese kleinteiligen Arbeiten zogen sich über Stunden hin und wurden fortlaufend mit Wärmebildkameras überwacht.
Rund 50 Einsatzkräfte für vier Stunden im Einsatz am Saunapark Epe
Insgesamt war die Feuerwehr Gronau mit circa 50 Kräften vor Ort, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Erst nach rund vier Stunden intensiver Arbeit konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Nach Abschluss der Lösch- und Sicherungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle für weitere Untersuchungen an die Kriminalpolizei übergeben. Zur genauen Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine offiziellen Informationen vor.
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