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Stadt Ginsheim-Gustavsburg versagt trotz Beweisen und Bildmaterial

Abgemeldete Schrottautos als Dauerzustand – Gefährliche Betriebsmittel im Gebüsch entsorgt während die Stadt von „Kontrollen“ spricht

Seit mehreren Monaten ist es ein bekanntes und unhaltbares Ärgernis, dass der Parkplatz in der Hermann-Löns-Allee sowie in der Beethovenstraße in Ginsheim-Gustavsburg systematisch und ungeniert als Abstellplatz für Unfallfahrzeuge und als illegale Werkstattfläche zweckentfremdet wird. Die Redaktion hat die Stadtverwaltung GiGu hierüber bereits mehrfach in Kenntnis gesetzt; zudem haben betroffene Anwohner nachweislich und wiederholt telefonische Beschwerden beim zuständigen Ordnungsamt der Stadt eingereicht. Diese ausführlichen Nachweise liegen der Redaktion vor. Auf mehrfache Presseanfragen reagierte die Stadt Ginsheim-Gustavsburg jedoch mit einer Schutzbehauptung, die an der Realität völlig vorbeigeht: Die Behörden betonten stereotyp, dass einerseits regelmäßige Kontrollen stattfinden würden und sich andererseits angeblich überhaupt keine Anwohnenden bei der Stadt gemeldet hätten. Die erdrückenden Fakten der letzten sieben Tage widerlegen diese Aussagen der Verwaltung jedoch deutlich und beweisen, dass die angeblichen Kontrollen in Ginsheim-Gustavsburg keinerlei Wirkung zeigen. Bericht über Schrott BMW vom 21.05.2026 in Gustavsburg

Werkstatt ginsheim-gustavsburg
Foto: Privat – Werkstatt in der Hermann-Löns-Allee
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Dreiste Reparaturarbeiten an bekannten Schrottautos

Innerhalb der vergangenen sieben Tage kam es an den besagten Parkplätzen erneut zu mehrfachen, illegalen Reparaturarbeiten an Fahrzeugen. Besonders dreist: Es handelt sich dabei immer wieder um exakt jene Autos, die der Stadt bereits gemeldet wurden. Ein konkretes Beispiel ist ein unangemeldeter, schwarzer BMW mit einem heftigen Frontschaden, der bereits einige Wochen zuvor dort deponiert worden war. In den letzten sieben Tagen wurden an diesem Schrottfahrzeug auf dem öffentlichen Parkplatz ausgiebige Karosseriearbeiten sowie mechanische Arbeiten durchgeführt. Das Spektrum reichte von der Instandsetzung der demolierten Front bis hin zum vollständigen Austausch von kritischen Betriebsmitteln wie Motoröl und Kühlmittel. Restteile des Fahrzeugs wurden nach der Aktion einfach auf dem Parkplatz liegengelassen oder im Gebüsch entsorgt. Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg muss sich vor diesem Hintergrund die kritische Frage gefallen lassen, wie ein solches Treiben trotz mehrfacher, detaillierter Warnungen völlig ungehindert geschehen kann – zumal der Verwaltung sogar Bildmaterial inklusive der gut sichtbaren Fahrzeug-Identifikationsnummer aus der Frontscheibe übermittelt wurde. Die Veränderung seitens der Behörden geht gegen null; die Parkplätze werden weiterhin ungeniert als Zwischenlager für Schrottautos genutzt.

Galerie Rückblick der letzten Monate

Massive Umweltverschmutzung und behördliche Tatenlosigkeit

Die illegale Nutzung gipfelt nun in einer akuten und gefährlichen Umweltverschmutzung, die von den Behörden in Ginsheim-Gustavsburg offenbar billigend in Kauf genommen wird. Die beim BMW ausgetauschten, hochtoxischen Flüssigkeiten wie Altöl und Kühlmittel wurden nach den Reparaturarbeiten in einer einfachen Flasche gesammelt und anschließend skrupellos im dortigen Gebüsch entsorgt. Damit nicht genug: Auch ausgetauschte Karosserieteile warfen die Täter entweder direkt auf den Parkplatz oder entsorgten sie im angrenzenden Grünstreifen. Dass umweltschädliche Substanzen auf diese Weise in den Boden und in das lokale Ökosystem einsickern können, stellt eine neue Dimension dar. Während die Stadtverwaltung von Kontrollen spricht, zeigt das lückenlose Versagen des Ordnungsamtes vor Ort, dass illegale Schrauber den öffentlichen Raum und die Natur in Ginsheim-Gustavsburg ohne jegliche Konsequenzen als rechtsfreien Raum für ihre umweltschädlichen Geschäfte missbrauchen können. Auf den beiden betroffenen Parkplätzen in Ginsheim-Gustavsburg gibt es zudem Fahrzeuge, die dort seit mittlerweile drei Monaten komplett unbewegt einfach weiter stehen.

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Ignoranz der Stadt Ginsheim-Gustavsburg?

Dass auf den osteuropäischen Schleppfahrzeugen teilweise sogar gut lesbare und öffentlich sichtbare Rufnummern der Betreiber angebracht sind, was eine Ermittlung der Verantwortlichen für die Behörden spielend einfach machen würde, scheint die Stadtverwaltung überhaupt nicht zu interessieren.

Im Gegenteil: Die Stadt wird sich in den nächsten Tagen noch weitaus unangenehmeren Fragen stellen müssen, da der Redaktion mittlerweile unumstößliches Material vorliegt, das das behördliche Desinteresse amüsiert offenlegt. Die Aufnahmen zeigen unmissverständlich, wie städtische Mitarbeiter in einem Dienstfahrzeug in Schrittgeschwindigkeit am Parkplatz direkt an den ausführenden Kräften der illegalen Werkstatt vorbeigefahren sind, während diese seelenruhig an den Schrottautos schraubten. Statt anzuhalten, die Personalien aufzunehmen oder das illegale Treiben sofort zu unterbinden, setzten die städtischen Bediensteten ihre Fahrt völlig ungerührt fort. Dieses Material widerlegt die Behauptung der Stadt Ginsheim-Gustavsburg, man würde die Parkflächen effektiv kontrollieren, endgültig und dokumentiert ein akutes Vollzugsdefizit der örtlichen Ordnungskräfte. Anwohner teilten der Redaktion mit, dass sie den Eindruck hätten, das illegale Treiben in Ginsheim-Gustavsburg werde geduldet oder es könnte andere Hintergründe dafür geben.

Artikel-Empfehlung:

Am Altkleidercontainer in der Hermann-Löns-Allee in Gustavsburg wird seit mindestens zwei Wochen lose Kleidung wild abgeladen. Bildmaterial belegt, dass der Unrat dort unverändert liegen bleibt. Hinweise an die Stadtverwaltung führten bislang zu keiner Räumung der Fläche, was bei den Bürgern für Unverständnis sorgt. Davon abgesehen bedürfte es bei den von der Stadt angegebenen, regelmäßigen Kontrollen durch die Ordnungskräfte vor Ort eigentlich überhaupt keiner externen Hinweise. Wenn die Mitarbeiter des Ordnungsamtes die betroffenen Bereiche tatsächlich wie behauptet routinemäßig abfahren, müssten diese Missstände im öffentlichen Raum längst eigenständig erfasst und behoben worden sein.

Altkleiderberge in Ginsheim-Gustavsburg verärgern Anwohner

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