Die meisten Menschen, die selbständig tätig sind, einen eigenen Laden führen oder ihre Dienstleistungen anbieten, haben Tatkraft und Mut, Ideen und Kreativität. Das gilt natürlich grundsätzlich, doch sicherlich ganz besonders in Zeiten wie diesen. So manches Geschäft war aufgrund der Corona-Pandemie monatelang geschlossen oder ein Einkauf war nur eingeschränkt möglich.

Zusammenhalten in schweren Zeiten

Daher gilt es auch in Nieder-Olm zusammenzustehen. Dazu dient der erst kürzlich von Unternehmer Udo Foerster (mein SANiHAUS) ins Leben gerufene „Nieder-Olmer Gewerbetreff“. Eine Online-Plattform, auf der sich binnen kurzer Zeit knapp 50 Unternehmen aus der VG-Nieder-Olm präsentieren. „Und es kommen täglich mehr hinzu“, freut sich Foerster.

Es handelt sich um eine virtuelle Einkaufsmeile, die aber dazu animieren soll, vor Ort zu kaufen. Genauso wie es bereits Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss im April mit seiner Plakataktion „Kauft lokal“ angeregt hat. „Wir ziehen hier alle an einem Strang, wenn es darum geht, Gewerbetreibende in Nieder-Olm zu unterstützen. Alle profitieren davon – nicht zuletzt auch die Kunden und unsere Stadt“, sind sich Stadtbürgermeister Dirk Hasenfuss und der für den Handel zuständige Beigeordnete Thomas Blechschmidt sowie das Koordinationsteam des Nieder-Olmer Gewerbetreffs einig.

Idee findet breite Unterstützung

Unterstützt wird Foersters Idee und Herzensangelegenheit von dem Künstler und Designer Waldemar Erz und der Journalistin und Kommunikationsberaterin Christiane Faust auf der Homepage www.nieder-olmer-gewerbetreff.de. Dass so manches zusammen leichter gehe, sei zwar eine Binsenweisheit, aber genauso wahr, wissen die drei Selbständigen aus eigener Erfahrung. Auch wenn der Gewerbetreff kein Verein, sondern nur ein loser Zusammenschluss interessierter Unternehmerinnen und Unternehmer sei, werde man zunächst für mehr Sichtbarkeit unserer Gewerbetreibenden im World Wide Web sorgen, ist sich der Unternehmer sicher.

Quelle: Stadt Nieder-Olm / Annette Pospesch