Blaulichtmeldung Südosthessen – Nur der Geistesgegenwart eines Wohnmobil-Fahrers ist es zu verdanken, dass es am Samstagvormittag, den 31. Januar 2026, auf der A66 nicht zu einem folgenschweren Unfall gekommen ist. Ein 51-jähriger Mann aus Erlensee geriet mit seinem Opel auf die Gegenfahrbahn und löste einen gefährlichen Polizeieinsatz aus.
Vollbremsung rettet Leben
Gegen 10:00 Uhr am Vormittag nahm das Unheil seinen Lauf. Der Fahrer eines braunen Opel Meriva mit Darmstädter Kennzeichen (DA) war zunächst auf der K 854 unterwegs, als er im Bereich Erlensee-Rückingen aus bislang ungeklärter Ursache auf die baulich getrennte Gegenfahrbahn geriet. Unbeirrt setzte er seine Fahrt in Richtung des Langenselbolder Dreiecks fort.
Auf dem Zubringer zur Autobahn 66 kam es dann zur brenzligen Situation: Ein entgegenkommendes Wohnmobil konnte einen Frontalzusammenstoß nur durch eine sofortige Vollbremsung verhindern.
Polizei stoppt Geisterfahrer auf der A66
Nach der Beinahe-Kollision wendete der Opel-Fahrer sein Fahrzeug und setzte seine Fahrt auf der A66 regulär in Richtung Fulda fort. Mehrere Streifen der Autobahnpolizei nahmen sofort die Fahndung auf und konnten den Wagen schließlich kurz vor der Abfahrt Bad Orb lokalisieren. Die Beamten geleiteten das Fahrzeug sicher von der Autobahn.
Die Fakten zur Kontrolle:
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Alkoholtest: Ein freiwilliger Test vor Ort verlief negativ.
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Konsequenzen: Der Führerschein des 51-Jährigen wurde sofort sichergestellt.
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Ermittlungen: Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Um den genauen Hergang und weitere mögliche Gefährdungen während der Fahrt lückenlos aufklären zu können, sucht die Polizei nun nach weiteren Zeugen. Personen, die Angaben zur Fahrweise des braunen Opel Meriva machen können oder selbst durch das Fahrzeug gefährdet wurden, werden gebeten, sich zu melden.
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Zuständige Dienststelle: Polizeiautobahnstation Südosthessen
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Telefonnummer: 06181 90-100
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