Ein vermeintlicher „Streich“ hätte am vergangenen Samstagmittag (2. Mai 2026) beinahe zu einer Katastrophe auf der Autobahn 61 geführt. Zwischen den Anschlussstellen Gau-Bickelheim und Bad Kreuznach hielten sich gegen 13:50 Uhr drei Jugendliche auf einer Brücke auf und bewarfen den fließenden Verkehr mit Gegenständen.
Motorradfahrer entgeht Sturz auf der A61 bei Bad Kreuznach nur knapp
Die Folgen des Leichtsinns zeigten sich sofort: Ein Motorradfahrer wurde von den herabfallenden Objekten überrascht. Nur durch eine sofortige Starkbremsung und ein riskantes Ausweichmanöver konnte der Biker einen Zusammenstoß mit den Gegenständen und einen drohenden Sturz verhindern. Glücklicherweise wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand verletzt.
Tatverdächtige identifiziert
Obwohl die erste Fahndung unmittelbar nach der Tat erfolglos blieb, führte die akribische Arbeit der Autobahnpolizei schnell zum Erfolg. Drei Jugendliche konnten als Tatverdächtige ermittelt werden. Inzwischen haben alle drei die Tat eingeräumt. Laut ihren Aussagen soll es sich bei den geworfenen Gegenständen um Essensreste gehandelt haben – was die potenzielle Gefahr bei Autobahngeschwindigkeiten jedoch kaum mindert.
Die Polizei stellt klar, dass es sich hierbei um einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr handelt. Das Werfen von Gegenständen auf Autobahnen ist lebensgefährlich und wird strafrechtlich konsequent verfolgt.
Zeugen und Geschädigte gesucht
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim bittet weitere Verkehrsteilnehmer, die durch die Aktion auf der A61 bei Bad Kreuznach gefährdet wurden oder sachdienliche Hinweise geben können, sich dringend unter der Telefonnummer 06701 – 9190 zu melden.





