In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag (23. Dezember 2021) kam es auf der Bundesstraße B44 zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Unfall ereignete sich in der Gemarkung Riedstadt, an der Kreuzung der Bahnstraße. Ein 21-jähriger Fußgänger verstarb dabei an der Unfallstelle. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden vollgesperrt.


Fußgänger lief über die rote Ampel

Kurz vor Mitternacht wollte ein 21-jähriger Mann aus dem Kreis Groß-Gerau die Bundesstraße B44 an der Kreuzung zu Fuß überqueren. Er betrat laut Zeugenangaben trotz „Rotlichtphase“ die Bundesstraße. Der Fußgänger wurde kurz darauf von einem Kleinwagen der Marke Peugeot frontal erfasst und schwer verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 21-jährige Mann mehrere Meter weit zurück auf die Straße geschleudert. Die alarmierten Rettungskräfte leiteten sofort eine Reanimation bei dem jungen Mann ein. Aufgrund der schwere seiner Verletzungen verstarb er noch an der Unfallstelle. Der 26-jährige Autofahrer und seine 24-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Sie wurden von Notfallseelsorgern vor Ort betreut.

Gutachter an der Unfallstelle

Um den Unfallhergang zu rekonstruieren, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Darmstadt ein Gutachter hinzugezogen und der Peugeot sichergestellt. Während der Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen war die Bundesstraße 44 im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Es kam auf Grund der Uhrzeit zu geringen Behinderungen. Die Sperrung konnte um 04:05 Uhr aufgehoben werden. Die Polizeistation in Gernsheim sucht weitere Zeugen und bittet diese, sich unter der Rufnummer 06152 / 175-0 zu melden.