Zu der Bürgermeisterwahl am 5.12.2021 in Ginsheim-Gustavsburg werden die Freien Wähler keinen Kandidaten stellen. Diese Entscheidung hat der Vereinsvorstand nun getroffen.

1. Vorsitzender der Freien Wähler, Udo Kraft, dazu

„Wir haben seit längerem Ausschau nach geeigneten Kandidatinnen oder Kandidaten gehalten und haben in den eigenen Reihen gleich mehrere gefunden. Jedoch waren diese allesamt aus unterschiedlichen Gründen nicht bereit, die Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin zu übernehmen.“, so der 1. Vorsitzende der Freien Wähler Udo Kraft. Die anspruchsvolle Tätigkeit als Bürgermeister passe derzeit nicht zu den jeweiligen Lebensphasen. Dies müsse man respektieren.

„Bisher bekannte Kandidaten machen Hoffnung“

Jochen Capalo, Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung ergänzt: „Es macht keinen Sinn, zu kandidieren, wenn man selbst nicht 100%ig hinter der eigenen Kandidatur steht, weil man mit der eigenen beruflichen und familiären Lebenssituation zufrieden ist.“ Die Freien Wähler werden sich weiterhin voll auf die ehrenamtliche Tätigkeit in der Stadtverordnetenversammlung konzentrieren. „Hier werden die Entscheidungen getroffen und die Strategie beschlossen. Natürlich ist es auch erstrebenswert, die Verwaltungsspitze und damit die Umsetzung der Entscheidungen, aus den eigenen Reihen zu besetzen. Die bisher bekannten Kandidaten machen jedoch bereits jetzt schon Hoffnung, dass die Zusammenarbeit in Zukunft störungsfreier verläuft.“ so Capalo.

Nach Ablauf der Nominierungsfrist werden die Freien Wähler die Kandidaten zum Gespräch einladen und so ihren Beitrag zur politischen Willensbildung leisten. Das Format entscheidet sich kurzfristig je nach geltenden Corona-Regeln. „Es ist eine Personenwahl und jede Wählerin und jeder Wähler muss frei entscheiden, so wie es bei uns ja schon der Name sagt.“ merkt Udo Kraft augenzwinkernd an.