Die Fraport AG hat heute die aktuellen Fraport-Verkehrszahlen im Februar 2026 vorgelegt. Während das Jahr im Januar noch mit einem deutlichen Passagierplus begonnen hatte, sorgten im Berichtsmonat Februar insbesondere extreme Witterungsbedingungen und Arbeitsniederlegungen für einen Dämpfer am Frankfurter Drehkreuz. In Summe wurden rund 3,9 Millionen Fluggäste begrüßt, was nahezu exakt dem Niveau des Vergleichsmonats 2025 entspricht.
Massive Annullierungen beeinflussen Fraport-Verkehrszahlen im Februar 2026
Der Februar war in Frankfurt geprägt von einer Kombination aus winterlichem Wetter und Streikmaßnahmen. Laut Unternehmensangaben führten diese Faktoren zu zahlreichen Flugausfällen, von denen insgesamt etwa 70.000 Passagiere direkt betroffen waren. Ohne diese Sondereffekte hätten die Fraport-Verkehrszahlen im Februar 2026 am Standort Frankfurt voraussichtlich ein moderates Wachstum ausgewiesen. Bei den Flugbewegungen verzeichnete der Flughafen mit 29.320 Starts und Landungen einen Rückgang von 2,9 Prozent.
Frachtgeschäft trotzt dem Abwärtstrend
Ein Lichtblick in der aktuellen Statistik ist das Cargo-Aufkommen. Trotz der wetterbedingten Einschränkungen stieg das Volumen der Luftfracht und Luftpost im Februar um 4,8 Prozent auf 159.362 Tonnen. Dies unterstreicht die Bedeutung Frankfurts als führendes Logistik-Drehkreuz in Europa, selbst wenn der Passagierverkehr durch externe Faktoren zeitweise ausgebremst wird. Die Höchststartgewichte gingen hingegen analog zu den Flugbewegungen um 2,4 Prozent auf rund 1,9 Millionen Tonnen zurück.
Internationales Portfolio wächst weiter
Während der Heimatstandort Frankfurt stagnierte, entwickelten sich die weltweiten Konzernflughäfen positiv. Das Gesamtaufkommen aller von Fraport gemanagten Airports stieg im Februar auf rund 8,7 Millionen Passagiere – ein Zuwachs von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders die Standorte im internationalen Portfolio trugen dazu bei, dass die Fraport-Verkehrszahlen im Februar 2026 konzernweit insgesamt im Plus blieben.




