Die Junge Union (JU) in Mainz startete am Freitag (11. Juni 2021) eine Themenwoche „Digitales Mainz“. Hierbei beschäftigt sie sich mit den Themen „mehr digitale Mobilität“, „mehr digitale Kommunikation“, „mehr digitalen Umweltschutz“ und „mehr digitale Verwaltung“. Den Auftakt bildete das Thema „mehr digitale Mobilität“.

Torsten Rohe, Kreisvorsitzender der JU Mainz dazu

„Die Digitalisierung ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft unserer Stadt. Daher werden wir in der kommenden Woche unterschiedliche Aspekte beleuchten und am kommenden Freitag, dem bundesweiten Digitaltag, mit unserem IT-Experten Prof. Loomans eine Online-Veranstaltung zu Digitalisierung und Smart City durchführen.“

Die JU schlägt im Bereich „digitale Mobilität“ folgende Punkte vor:

Smart Parking, intelligente Ampelschaltung, vernetzter ÖPNV, digitale Verkehrsschilder und eine multimodale App für ÖPNV & Sharing-Angebote.

„Uns ist es wichtig, dass der Verkehr in und um Mainz rollt. Nur ein fließender Verkehr schafft es, Staus zu vermeiden und den CO2-Ausstoß und die Geruchs- und Lärmbeeinträchtigung möglichst gering zu halten. Hierfür wünschen wir uns ein überarbeitetes Ampelschaltungsmodell, in dem es echte Grünphasen bei der erlaubten Höchstgeschwindigkeit gibt, Smart Parking-Möglichkeiten, die die Autofahrer zu freien Parkflächen leiten und digitale, auf unterschiedliche Gegebenheiten angepasste Verkehrsschilder in Mainz“, so Rohe.

Gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer

Der Vorsitzende der Nachwuchsorganisation der CDU betont zudem, dass ihnen ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer wichtig ist: „Für uns ergibt es keinen Sinn, die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen. Deshalb fordern wir ausreichend Platz für Fußgänger, ein sicheres Radwegekonzept, staufreie Straßen für Autofahrer und einen vernetzten und bezahlbaren ÖPNV für alle“, so Rohe.

Thomas Gerster, Stadtrat der CDU und Kandidat für das Amt des Verkehrsdezernenten ergänzt: „Ich kann mich den Forderungen der JU nur anschließen. Ich begrüße eine Digitalisierungsoffensive im Bereich der Mobilität in Mainz. Auch wenn einige zaghafte Schritte bereits in die Wege geleitet wurden, ist noch vieles im Argen. So ist es beispielsweise nicht nachvollziehbar, warum alleine die MVG für Ihre Angebote Bus/Bahn, MVGMeinRad und MainzRider drei verschiedene Apps vorhält, statt eine App, die den Kunden an jeder Haltestelle auf weiterführende Dienste hinweist und ihm idealerweise noch die Bezahlung derselben in einem Vorgang ermöglicht. “

Im innerdeutschen Vergleich nicht nachlassen

Die Junge Union betont, dass sie diesen Freitag als „Aufschlag“ für unterschiedliche Aspekte im Bereich der Digitalisierung sieht und wünscht sich mehr Engagement vom Oberbürgermeister, Michael Ebling und der Ampel im Mainzer Stadtrat. „Unser goldisch Meenz darf im innerdeutschen Vergleich nicht nachlassen und muss zügig wichtige Schritte im Bereich der Digitalisierung gehen, um weiterhin eine so lebenswerte Stadt und attraktiv für junge Menschen zu bleiben!“, so Rohe und Gerster abschließend.